Helfer in der Not, treue Weggefährten oder Filmhelden: Viele Hunde haben es über die Jahrzehnte geschafft berühmt zu werden. Sie haben Leben gerettet, uns zum Lachen gebracht, mit Kunststücken unterhalten oder sind als Legenden in die Geschichte eingegangen. Im Folgenden stellen wir Euch die Berühmtesten vor.

Appollo (1992-2006)
Am 11. September 2001 attackierten Terroristen mit entführten Flugzeugen den aus sieben Gebäuden bestehenden Gebäudekomplex der World Trade Center In New York. Über 2.600 Menschen starben, 343 Feuerwehrleute und zahlreiche Polizisten fanden bei den folgenden Rettungseinsätzen den Tod. Appollo, ein deutscher Schäferhund des New York City Police Departments (NYPD) war der erste Rettungshund vor Ort. Im darauf folgenden Jahr wurde er gemeinsam mit den Führhunden Roselle und Salty stellvertretend für alle Rettungshunde, die am „Ground Zero“ Menschenleben gerettet haben mit der Dickin Medal, der höchsten britische Auszeichnung für Tiere, die sich im Kriegseinsatz verdient gemacht haben, geehrt. Appollo blieb seinem Herrchen Peter Davies bis zu seinem natürlichen Tode im Jahre 2006 treu.
Barry (1800-1814)
Bis „Ein Hund namens Beethoven“ die Kinos eroberte, war der Lawinenhund Barry sicherlich der berühmteste Bernhardiner der Welt. Seine Geschichte ist eng mit der des Hospizes auf dem Großen St. Bernhard, einem Pass in den Schweizer Alpen, verbunden. Mit vorzüglichem Spürsinn, großer Ausdauer und Einsatzbereitschaft rettete Barry über 40 Menschenleben. Dafür ehrte ihn die Stadt Paris mit einem Denkmal auf dem Hundefriedhof von Asnières-sur-Seine, sein ausgestopfter Körper befindet sich im Naturhistorischen Museum in Bern. 1949 wurde Barry dann posthum zum Kinoheld: „Barry - Der Held von St. Bernhard“ wurde in Frankreich produziert.