Bei der Anschaffung des Hundes stellt sich oft die Frage: Verträgt er sich auch mit anderen Hausgenossen?
Vielleicht sollen im Laufe der Zeit noch andere Tiere angeschafft werden oder es sind bereits tierische Kollegen vorhanden. In der Regel ist die Haltung verschiedener Tiere "unter einem Dach" problemlos möglich - es ist alles eine Frage der Gewöhnung.
Idealbedingungen bieten sich, wenn Hunde bereits mit anderen Hausgenossen aufwachsen, dann ist auch die Mär von der angeblichen Feindschaft zwischen Hund und Katze kein Thema. Der Irrglaube, sie wären von Natur aus verfeindet, beruht lediglich auf Verständigungsproblemen der beiden Tierarten. Wachsen Hund und Katze gemeinsam auf, so können echte Freundschaften daraus entstehen. Dasselbe gilt auch für die Haltung von Hunden und Pferden, sowie Hunden und Vögeln.
Wird der Hund also frühzeitig mit anderen Hausbewohnern in Kontakt gebracht, so gestaltet sich die Haltung ganz entspannt.
Problematisch wird es bei Kleintieren wie Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen. Sie zählen für den Hund zu den Beutetieren. Dieses "Wilde" ist dem Hund auch durch Gewöhnung nicht zu nehmen und so sollte man das Nagetier in sicherer Umgebung halten, um es zu schützen.