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Platz 1: Der Afghanische Windhund

Auf Platz 1 liegt der afghanische Windhund. Er wirkt sehr elegant und fast wie ein Aristokrat. Zudem wird er bis zu 74 cm sehr groß, wiegt aber auch nicht mehr als 27 kg. Sein Fell ist sehr lang und es sind viele Farbgebungen möglich.

Gezüchtet wurde er von den Nomaden Afghanistans bereits 4000 v.Chr. Beziehungsweise handelte es sich hierbei um einen Vorfahren. Behandelt wurde er in seinem Heimatland wie eine absolute Kostbarkeit. Aus diesem Grund sollte auch verhindert werden, dass er über die Grenzen exportiert wird. Der Westen entdeckte ihn jedoch im 19.Jahrhundert. Aber erst Anfang des 20.Jahrhunderts kam der afghanische Windhund nach Europa, wodurch züchtungsbedingt einige Charakteristika dazukamen. Während er in Afghanistan besonders als Jagd- oder Hütehund geschätzt wurde, entdeckte man in Europa seine Begabung als Rennhund, da er ganz besonders schnell ist. Zudem schätzte man ihn wegen seiner Eleganz, weshalb er sich zum Hund der höheren Gesellschaftsschicht entwickelte.

Vom Wesen her ist er zuhause eher ruhig und unauffällig. Draußen und besonders im Wald muss er jedoch angeleint werden, da sonst seine Jagdleidenschaft möglicherweise komplett mit ihm durchgeht. Sonst ist er aber sehr ruhig und auch gegenüber Artgenossen verträglich. Behandelt man ihn jedoch falsch, kann er großes Misstrauen entwickeln. Gegenüber Kindern sind afghanische Windhunde aber sehr freundlich. Zum Gassi gehen eignen sie sich aufgrund ihrer Größe jedoch nur ältere Kinder. Die Abrichtung dieses Hundes ist zudem nicht sehr einfach, da er das Temperament einer Katze besitzt und sich intuitiv niemals unterordnet. Fängt man jedoch früh mit der Erziehung an, funktioniert dies leichter. Oftmals bezeichnet man ihn als den dümmsten Hund überhaupt, aber wer mit ihm umzugehen weiß, wird seine Meinung früher oder später revidieren müssen.

Sein Halter muss seine Unabhängigkeit respektieren, ihn jedoch trotzdem mit fester Hand führen und seinen aktiven Bewegungsdrang gutheißen. Denn der afghanische Windhund kann nicht ruhig bleiben, wenn um ihn herum viel los ist. Zudem ist er sehr sensibel und benötigt viel Zuneigung. Entzieht man ihm diese oder zeigt sie nicht, versinkt der afghanische Windhund in tiefe Depressionen und wird sehr traurig. Läuft die Erziehung aber richtig, fühlt er sich sogar als gleichwertiges Familienmitglied und achtet sehr auf Haus und Hof. Leben kann er trotz seines Bewegungsdranges auch in einer Stadtwohnung, auf seine Auslastung sollte man aber trotzdem achten.

Platz 10: Der Shih Tzu
Platz 9: Der Basset
Platz 8: Der Beagle
Platz 7: Der Pekinese
Platz 6: Der Bluthund
Platz 5: Der Barsoi
Platz 4: Der Chow-Chow
Platz 3: Die Bulldogge
Platz 2: Der Basenji

 


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