Auf Platz 5 befindet sich der Barsoi. Er ist ein typischer Windhund und wird bis zu 85 cm groß. Seinen Namen hat er vom russischen Adjektiv “borzij“, dies bedeutet “schnell“. Bereits im 13. Jahrhundert wurde er für die Hetzjagd auf Pferde verwendet und war bis um etwa 1914 russischer Nationalhund. In England wurde diese
Rasse bereits im 19. Jahrhundert den dortigen Vorstellungen angepasst und fand am Ende des Jahrhunderts auch den Weg nach Deutschland.
Vom Wesen her ist der Barsoi ausgesprochen liebenswürdig und anhänglich und strahlt gleichzeitig Gelassenheit und eine respekterhaschende Würde aus. Er ist intelligent, sehr wohlverzogen und liebevoll. Dies gilt besonders gegenüber seiner Familie. Bei Fremden und Hunden verhält er sich jedoch zunächst misstrauisch. Zudem verhält sich der Barsoi selten ungestüm und ist ein sehr sauberer Hund.
Trotzdem sollte man jedoch nie vergessen, dass er ein Jagdhund ist und eine entsprechende Gelegenheit auch gern mal ergreift. Zudem ist er eines der schnellsten Landtiere. Seinen angeborenen Jagdinstinkt wird der Barsoi wohl nie ganz verlieren. Aus diesem Grund sollte man auch im Umgang mit kleineren Haustieren streng darauf achten. In Gehorsamkeit können sie aber trotzdem trainiert werden.
Besonders in jungen Jahren ist es sehr wichtig, dass seine Erziehung sehr konsequent verläuft. Dies gilt besonders in Bezug auf ältere Haustiere und Kinder. Andernfalls könnte es eintreten, dass der Barsoi sehr nervös auf die Kinder reagiert. Daher sollte in jedem Fall darauf geachtet werden.
Platz 10: Der Shih Tzu
Platz 9: Der Basset
Platz 8: Der Beagle
Platz 7: Der Pekinese
Platz 6: Der Bluthund
Platz 4: Der Chow-Chow
Platz 3: Die Bulldogge
Platz 2: Der Basenji
Platz 1: Der Afghanische Windhund