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Platz 6: Der Bluthund

Der Bluthund, dessen Name sich im Übrigen nicht auf Bissigkeit bezieht, befindet sich auf Platz 6. Seinen Ursprung hat er in Belgien, wo er im 14. Jahrhundert für die Jagd entdeckt wurde. Hiervon bahnte er sich seinen Weg durch Frankreich bis hin zur Mittelmeerküste. In England war er ebenfalls sehr populär. Als er im 17.Jahrhundert nach Virginia, einer britischen Kolonie, geschickt wurde, vermischte er sich mit dem Foxhound und sicher auch mit Terriern. Hierdurch entstand der “Coonhound“, der für die Waschbärjagd eingesetzt wurde.

In Frankreich wurde die Zucht fortgesetzt. Gegen Ende des 19. Jahrhundert bewahrte der Graf le Couteulx de Canteleu die Bluthundrasse vor dem Aussterben, wodurch sie weitergezüchtet werden konnte. Durch die französische Revolution drohte ihr zuvor das Ende.

Die Erziehung des Bluthundes ist nicht einfach. Er wirkt zwar lieb und pflegeleicht, ist es aber nicht. Lernt er nicht sofort, wer der Herr im Hause ist, folgt er seinem eigenen Willen. Oft reagiert er trotzig und ist in vielerlei Hinsicht sehr nachtragend, besonders was Strafen betrifft. Aber zeigt man ihm direkt zu Beginn seinen Platz, ist er ein durchaus angenehmer Zeitgenosse. Für die Jagd ist er einer der besten Hunde überhaupt. Seine Blütezeit hat er erst im Alter zwischen 4 und 7 Jahren, sollte aber vorher schon bei der Jagd dabei gewesen sein. Zudem läuft er lange Strecken, ohne müde zu werden und ist daher vornehmlich bei der Wildschweinjagd dabei. Aufgrund seiner exzellenten Geruchsfähigkeit findet er nahezu jede Spur noch 48 Stunden später wieder und prägt sich alle bereits gelaufenen Wege ein.

Gegenüber Kindern verhält er sich ausgesprochen gutmütig. Auch wenn diese ihn an seinen langen Ohren ziehen, unterscheidet er gut zwischen Neckereien und Boshaftigkeiten. In Gesellschaft von anderen Hunden fühlt er sich ebenfalls wohl, außer es handelt sich um kleine “Kläffer“. Bei großen Hunden zeigt er sogar Respekt. Generell ist der Bluthund fröhlich und ausgeglichen. Jedoch sollte man sie nie ohne Leine laufen lassen, da sie bei einer Fährte unermüdlich sind. Die Gegenwart ihrer Besitzer lieben Bluthunde sehr und achten diese. Auf Gehorsamkeitstraining reagieren sie weniger, sind dafür aber sensibler für Gutmütigkeit oder Verbesserung durch den Besitzer. Daher braucht dieser viel Geduld und Taktgefühl. Zudem sollte auf die Reaktionen des Bluthundes gegenüber Fremden geachtet werden. Sie beschützen ihr Territorium zwar, lassen aber möglicherweise Fremde ins Haus, wenn sie alleine sind.

Platz 10: Der Shih Tzu
Platz 9: Der Basset
Platz 8: Der Beagle
Platz 7: Der Pekinese
Platz 5: Der Barsoi
Platz 4: Der Chow-Chow
Platz 3: Die Bulldogge
Platz 2: Der Basenji
Platz 1: Der Afghanische Windhund

 


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