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Platz 7: Der Pekinese

Auf Platz 7 befindet sich der kleine asiatische Aristokrat unter den Hunden, der Pekinese. Stammen tut er aus China. Gezüchtet und gehalten wurde er überwiegend bei den chinesischen Kaisern und Adligen und äußerst vornehm behandelt und erzogen. Außer den Adligen durfte Niemand einen Pekinesen besitzen und auf Diebstahl stand die Todesstrafe.

Mit einer Größe von 15-23 cm bei 5-6 kg Gewicht gehört er zu den kleineren Hunden. Seine Pflege ist sehr aufwändig, da man ihn täglich bürsten und auch die Augen pflegen muss. Sportlich ist er eher weniger, weshalb kurze Spaziergänge ausreichen. Der Pekinese ist ein intelligenter Hund, der vom Wesen her anhänglich und verschmust sein kann, aber auch sehr selbstbewusst und eigensinnig. Als Wachhund ist er auch gut geeignet. Er bellt zwar nicht übermäßig, gibt aber sofort Laut, wenn sich Fremde nähern.

Charakterlich ist der Pekinese durch und durch ein Aristokrat. Gerade durch die chinesische Kaiserzeit kannte er nichts Anderes als rundum versorgt und mit Zuneigung überschüttet zu werden. Wer ihn daher zu grob behandelt, dem gegenüber wird er sehr nachtragend sein. Hat man dagegen sein Herz erobert, bleibt er ein Leben lang treu. Mit Herrchen und Frauchen bildet er daher des Öfteren eine eingeschworene Gemeinschaft. Zudem ist er sehr wählerisch und straft Fremde zunächst mit hochmütiger Verachtung. So ist er außerdem sehr distanziert, wohinter sich aber ein unheimlich starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit verbirgt. Die Ähnlichkeiten mit einer Katze sind ebenfalls sehr offensichtlich. Denn der Pekinese ist genauso selbstständig, feinsinnig und egoistisch. So geht er bei seinen Gewohnheiten keine Kompromisse ein und zieht sich bei Zuwiderhandlungen sofort zurück. Er ist eben ein absoluter Luxushund und mit keiner besonderen Aufgabe zu betrauen oder zu einem bestimmten Zweck eingesetzt zu werden.

Kinderfreundlich ist er ebenfalls nicht. Denn deren Ungeschicklichkeiten werden den Pekinesen schnell verärgern. Mit Artgenossen ist er ebenfalls schwierig zu handhaben. Nachgeben ist für ihn ein Fremdwort und er verhält sich ausgesprochen stur. Leben mehrere Pekinesen in einem Haushalt, ergibt sich jedoch nach einer harten Eingewöhnungsphase eine kontinuierliche Rangfolge.

Somit lässt sich festhalten, dass der Pekinese kein Familienhund ist. Dafür aber ein besonderer Hund für einen besonderen Menschen.

Platz 10: Der Shih Tzu
Platz 9: Der Basset
Platz 8: Der Beagle
Platz 6: Der Bluthund
Platz 5: Der Barsoi
Platz 4: Der Chow-Chow
Platz 3: Die Bulldogge
Platz 2: Der Basenji
Platz 1: Der Afghanische Windhund

 


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