Woher der Labrador Retriever genau stammt, ist bis heute noch ungeklärt. Die einzige halbwegs präzise Information bezieht sich auf die Gegend Neufundlands, genau belegt ist dies jedoch nicht.
In England wurde der Labrador Retriever im 19. Jahrhundert eingeführt. Dort züchtete man ihn überwiegend für die Jagd. Aufgrund seines weichen Mauls, blieb die Beute dabei stets unbeschädigt.
Besonders im Bereich des Apportierens sind Labrador Retriever außergewöhnlich leicht zu trainieren. Denn sie haben instinktiv besonders viel Spaß dabei, Gegenstände im Maul mit sich herumzutragen. Teils ist dies sogar mit höchst zerbrechlichen Gegenstände möglich, da manche Labrador Retriever so vorsichtig bei dieser Tätigkeit sind, dass noch nicht einmal Eier zerbrechen. Jedoch neigen sie auch dazu, auf Gegenständen rumzukauen. Diese Eigenschaft kann man ihnen jedoch leicht abgewöhnen. Ebenso können sie sehr sturköpfig sein, was der Hundehalter aber leicht in den Griff bekommt.
Aufgrund ihres sehr lebensfrohen und agilen Wesens haben Labrador Retriever neben dem Apportieren besonders viel Freude an Ausdauerübungen. Ebenso zählt Frisbee dazu und generell Spielarten, wo fliegende Gegenstände gebraucht werden. Besonders in Bezug auf Menschen sind Labrador Retriever geradezu versessen auf Interaktion und Aufmerksamkeit. Sie zeigen enorme Lernfähigkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Tätigkeiten. Dieser enorme Wissensdurst entsteht durch ihre große Intelligenz.
Durch ihre hohe Lernfähigkeit- und Bereitschaft sind sie außerdem eine ideale
Rasse für Such- und Rettungsarbeiten. Aber ebenso auch für Therapiearbeiten.
Platz 10: Der Australian Cattle Dog
Platz 9: Der Rottweiler
Platz 8: Der Papillon
Platz 7: Der Labrador Retriever
Platz 6: Der Shetland Sheepdog
Platz 5: Der Dobermann
Platz 4: Der Golden Retriever
Platz 3: Der deutsche Schäferhund
Platz 2: Der Pudel
Platz 1: Der Border Collie