Was sind typische Verhaltensstörungen beim Hund und was kann man dagegen tun?
Die Bandbreite der Verhaltensstörungen beim Hund ist leider sehr groß. Hierbei muss unterschieden werden, ob es sich lediglich um unerwünschtes Verhalten des Hundes handelt oder ob eine echte Verhaltensstörung vorliegt. Unerwünschtes Verhalten stört zwar den Hundebesitzer, ist für das Tier hingegen unter Umständen arttypisch.
Die meisten Verhaltensprobleme werden vom Besitzer durch falschen Umgang mit dem Hund heraufbeschworen. In manchen Fällen liegen aber auch organische Erkrankungen zugrunde, die zu einem Problem mit dem Hund führen. Oftmals sind unzureichende Haltungsbedingungen und ein falscher Aufbau der Mensch-Hund-Beziehung Schuld an den Verhaltensproblemen - Partner Hund wird zu sehr vermenschlicht.
Bei Auffälligkeiten sollte also vorab geklärt werden, ob der Hund aus gesundheitlichen Gründen ein aggressives Verhalten an den Tag legt, beispielsweise weil er Schmerzen leidet. Können die organischen Ursachen für die Verhaltensstörung ausgeschlossen werden, gilt es, das Umfeld des Hundes genau unter die Lupe zu nehmen. Das Betteln bei Tisch, Aggressionen gegen Artgenossen oder Menschen, wie auch ständige Lautäußerungen sind häufig auf Probleme in der Umgebung zurückzuführen. Bei derartigen Problemen sollte man einen Verhaltensexperten aufsuchen, der die Ursachen findet, behebt und somit die Verhaltensstörungen therapiert.
Oliver Müller+Johanna Cock hat geschrieben:
24.07.2009 - 01:44 Uhr
Hallo,
ich bin auf der Suche nach jemandem der uns helfen kann!
Wir haben durch Umstände einen 3ten Hund dazu bekommen welcher jedoch schon 6jahre alt ist.Er lebt jetzt seit 10 tagen bei uns was mit grossen Schwierigkeiten verbunden ist.Unser neuer Hausgenosse ist über Bekannte vermittelt worden da die frühere Besitzerin in ein Altersheim musste.Ich fahre in meiner Freizeit in einem Tier-Ambulance Auto wo ich den Hilferuf der Hunde Besitzerin erhalten habe.Ich habe aufgrund der Situation des Hundes(Tierheim abgabe)versucht privat eine neues zuhause zu finden u.dieses auch bei den Eltern von unseren Nachbarn geschafft ihn dorthin zu vermitteln.Die ehemalige Besitzerin hat den Hund zu seinem neuen Zuhause gebracht u.dort einfach zurück gelassen ohne weitere erklärungen wie u.was mit dem Hund ist.Die neuen Besitzer haben mich jedoch schon am nächten morgen angerufen das der Hund sofort weg muss u.auch die ehemalige Besitzerin Ihn nicht mehr zurück nehmen will.Der Grund dafür war das die Menschen nicht mehr in die eigene Küche durften da diese von dem Hund bewacht wurde,dieses mit ernstiger agressivität.Als wir ihn abgeholt haben war es der liebste Hund(süsser Boomermix den ich da zum ersten mal gesehen habe)u. erst im Auto auf dem Rückweg zu uns nach Hause durften wir kurzzeitig erleben wie der Hund auch reagieren kann.Er fiel wärend der Fahrt im Fussraum in schlaf,wurde kurze Zeit später wieder wach u.hat sofort angefangen zu knurren u.zu bellen,dieses ohne erkennbaren Grund.Nach kurzem zureden wurde er wieder ruhiger u.sein Verhalten war wieder das eines lieben kleinen Hundes.Bei uns angekommen veränderte er wieder in einen äusserst agressiven Hund,bewachen von Schuhen auf dem Fussboden,bewachen von T-shirts die auf der Couch lagen,bewachen von seinem Futtenapf welcher wie bei allen unseren Tieren immer gefüllt ist.Bein heben u.Pissen wenn Besuch kommt ist auch dabei,alles in allem ein überzogen dominantes Verhalten.Dazwischen hat er sehr lange Perioden im Haus das er doch ein süsser,kleiner,liebebedürftiger Hund ist der keiner Fliege was zuleide tun kann.Draussen jedoch ist er immer lieb,hört aufs Wort,macht Sitz,gibt Pfote,zieht nicht an der Leine u.lässt so gut wie alles mit sich machen u.ist überhaupt nicht agressiv.Ich will dem Hund gerne helfen sich wieder zurecht zu finden,weiss jedoch nicht wirklich wie ich das anstellen muss,meine Frau noch weniger,die ist schon drauf u.dran ihn einschläfern zu lassen.Wer kann mir dabei helfen dem Süssen ein normales Hundeleben zu ermöglichem?
Im moment ist seine einzige Strafe die er bekommt wenn er wieder so ausrastet ist ein Maulkorb für kurze Zeit,bis er sich wieder beruhigt hat.Wir wollen Ihn nicht körperlich bestrafen,auch schreien wir Ihn nicht an,jedoch muss sich etwas ändern wenn es für ihn weiter gehen soll.
Bin für jede Reaktion dankbar,werde für fast alles offen sein das dem Hund helfen kann ein gutes Leben zu führen das für beide Seiten erträglich u.zufrieden verläuft.
M.f.G. u.voller Verzweiflung