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Hundesport
Discdogging oder Dog Frisbee

Discdogging fand seinen Ursprung im Jahre 1971. Vor über 30 Jahren hat Alex Stein beim Spielen mit seiner Frisbee herausgefunden, dass sein Hund Ashley, ein Whippet-Rüde ebenso viel Freude wie er selbst daran hat mit der Scheibe zu hantieren. Nach regelmäßigen Trainingseinheiten und dem wachsenden Geschick seines Hundes, versuchte er die neue Hundesportart bekannt zu machen.


Während der Pause eines Baseballspiels in L.A. rannte Alex mit seinem Hund Ashley auf das Spielfeld und zeigte das Können seines Hundes ganz Amerika. Die beiden wurden so populär, dass sich ein ganzes Volk für diese außergewöhnliche Hundesportart begeistern konnte und bis heute immer mehr Anhänger gefunden hat.





Spielvarianten

Bis heute haben drei verschiedene Wettkampfvarianten des Discdoggings Gestalt angenommen:


Mini-Distance

Innerhalb von 60 bzw. 90 Sekunden, je nach Vorgabe, versucht der Spieler die Disc möglichst oft zu werfen. Sämtliche erfolgreichen Fänge seines Hundes werden in die Wertung aufgenommen. Das Spielfeld hat eine Größe von etwa 20 x 50 Metern und besteht aus mehreren Wertungs-Zonen. Je weiter ein Wurf, desto mehr Punkte für den Spieler und seinen Hund.


Long-Distance

Im Vergleich zum Mini-Distance gibt es beim Long-Distance keinerlei Zeitlimit. Der Spieler hat die Aufgabe, die Disc möglichst weit zu werfen, allerdings muss diese auch vom Hund gefangen werden. Nur vom Hund gefangene Scheiben werden in die Wertung aufgenommen. Insgesamt hat der Spieler drei Würfe. Das Team mit dem weitesten Wurf geht als Sieger hervor.


Freestyle

Bei dieser Disziplin kommt es darauf an, eine zweiminütige Performance zu choreographieren. Innerhalb dieser Zeit muss das Team versuchen, anhand von diversen Wurftechniken und Tricks die Jury zu beeindrucken. Die Grunddisziplin hier ist eine eigens kreierte Kür zur Schau zustellen. Es werden verschiedene Kriterien bewertet: Darstellung des Teams, Einfallsreichtum, Tricks und das Zusammenspiel zwischen Mensch und seinem Hund.


Disc/ Frisbee/ Scheibe

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass Scheiben benutzt werden, die für Hunde geeignet sind. Ansonsten besteht erhöhte Verletzungsgefahr für das Tier. Zudem sollte diese Sportart auf Böden gespielt werden die weich sind.



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