
Wie legt ein Hund mehrere tausend Kilometer zurück, ohne diese zu laufen? Im Fall von „Rusty“, einem Pudel, wird man das vermutlich niemals mehr erfahren. Aber das Tier wurde dank seines Mikrochips rund 3000 Kilomenter von seiner Heimat entfernt wieder gefunden.
Seine Besitzerin Shirley Lowry hatte den Hund vor rund drei Monaten zum Einkaufen nach Woy Woy nördlich von Sydney mitgenommen. Doch als sie den Laden wieder verließ, war der Hund weg. Eine verzweifelte Suche begann.
Shirley Lowry meldete ihren Hund als vermisst und wies daraufhin, dass er einen Chip unter der Haut trägt, der ihn eindeutig identifizieren kann. Und so geschah es. Rund 3000 Kilometer nördlich am anderen Ende von Australien, wurde der Hund in der Stadt Darwin mittels seines Mikrochips aufgefunden.
Wie das Tier dorthin gelangt ist, bleibt unklar. Gelaufen ist es auf jeden Fall nicht, denn „Rusty's“ Pfoten sahen zum Zeitpunkt des Auffindens nicht danach aus, als ob das Tier meilenweit gelaufen sei. Auch sonst wirkte der Hund nicht erschöpft. Lediglich ein Bad hätte ihm bestimmt ein mal wieder gut getan. Er sah ein wenig vernachlässigt aus, erklärte ein Behördensprecher im Fernsehen.
„Er hat weder Flöhe noch Zecken, aber er könnte mal wieder gewaschen werden.“
Schon in den nächsten Tagen soll das Tier zurück zur Besitzerin geflogen werden.
von Louis Richter