
Bürotiere leben gefährlich. Besonders, wenn sie neugierig sind. So sind jetzt mehrere Fälle bekannt geworden, in denen Hundezungen in Reißwölfe geraten sind! Mit fatalen Folgen: Je nach Ausmaß der Verletzung kann das betroffene Tier nach einem derartigen Unfall kein Wasser und kein Futter mehr aufnehmen.
„In meiner Praxis hatte ich vor kurzem einen Fall, in dem eine freilaufende Ratte mit dem Kopf in einen Drucker geraten ist“, warnt Frau Dr. Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V.. „Das Tier hat zwar knapp überlebt, muss aber seither regelmäßig Zahnbehandlungen über sich ergehen lassen und kann nur noch Spezialfutter fressen.“
In Zeiten, in denen erfreulicherweise immer mehr Tiere mit an den Arbeitsplatz mitgebracht werden dürfen, sollte auch die Büroeinrichtung auf mögliche Gefahrenquellen für Tiere geprüft werden. Aktenvernichter, Drucker und Stromkabel bergen Unfallrisiken und müssen entsprechend gesichert sein. Für Tiere giftige Pflanzen wie der allseits beliebte Benjamini oder auch Begonien dürfen nur so aufgestellt werden, dass sie nicht angenagt werden können.
Reinigungsmittel und andere Chemikalien stehen zwar nicht auf dem Speiseplan unserer Haustiere, doch zum Spielen eignen sich auch WC-Steine und Spülmaschinentabs allemal, wenn sie nicht sicher im Schrank verwahrt werden. Beides ist für den Vierbeinermagen äußerst unverträglich.