Das typische Auftreten eines Mops: Er ist von kleiner Statur, sein Bewegungsablauf ist amüsant und er atmet geräuschvoll. Auch wenn sein optisches Äußeres bzgl. seiner Stupsnase niedlich ist, so leidet das Tier doch sein Leben lang an Atemstörungen.
Der Hunderassen-Zuchtverband MPRV (Mops-Pekingesen-Rassehunde-Verband e.V.) macht es sich seit 2002 zur Aufgabe, die Nase des Mops wieder „zurück zu züchten“. Das Ergebnis ist eine Nase, durch die der Hund wieder einwandfrei atmen kann, wie beispielsweise der altdeutsche Mops aus den 1930er Jahren.
Die Idee und der Einsatz sind zunächst zu begrüßen, doch der FCI-Standard dieser Rasse sieht eine kurze, fast platte Nase vor, damit sich ein Mops reinrassig nennen darf. In seltenen Fällen bekommt diese Rasse problemlos Luft und die Folgen sind lebenslange Atemnot und ein frühzeitiges Ableben.
Der MPRV fordert seit seiner Gründung, dass diese Qualzucht eingestellt wird und die Züchtung gänzlich verboten wird. Auch der Mops hat ein Recht, ohne Probleme atmen zu können. Die angestrebten Ziele sind eingebettete Augen und eine vollständig freiliegende Nase.
Das Ergebnis der erfolgreichen Züchtung des MPRV kann sich sehen lassen: Die Hunde haben gänzlich mehr Ausdauer, spielen und toben ohne Unterlass und – sie atmen auf! (ar)
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