
Entgegen der landläufigen Meinung ist eine feuchte Hundenase noch lange kein Indiz für einen gesunden Hund. Vielmehr sollte man auf eine gesunde Ernährung achten, die dem Vierbeiner ein glänzendes Fell beschert. Zudem sollten die Rippen des Tieres leicht zu erkennen sein und der Atem des Hundes keinen fauligen Geruch haben, der gegebenenfalls ein Indikator für Karies und Parodontose ist. Der Halter kann dies einfach überprüfen, indem er das Zahnfleisch betrachtet, das eine zartrosa Färbung aufweisen sollte.
Bei gesundheitlichen Bedenken kann man als besorgtes Herrchen die Atemfrequenz messen, die zwischen 20 und 40 Atemzügen in der Minute liegen muss. Zusätzlich kann man den Tieren auch den Puls messen, der zwischen 80 und 120 Schlägen pro Minute im normalen Bereich liegt.
Auf der sicheren Seite ist der Halter, wenn er seinen Hund kontinuierlich alle 14 Tage checkt und die Werte notfalls notiert, um einen Vergleich zu haben. Dieses Vorgehen ist zwar wesentlich aufwendiger als ein kurzer Blick auf die Hundeschnauze, jedoch deutlich effektiver. (ar)