Das Kind quengelt eh schon das ganze Jahr nach einem Hund - weil die doch immer so süß sind. Wenn man nicht so recht weiß, was man ihm schenken soll, kann man doch eigentlich mal im Tierheim nach einem geeigneten Geschenk schauen. Aber: Haben Hunde eigentlich einen Stecker? Ein paar Hinweise für die Tage nach Weihnachten:
Ein Hund ist kein Spielzeug. Er benötigt auch nach den Festtagen noch viel Beschäftigung, Pflege, Zeit und Auslauf.
Um Hunde genauer zu beschreiben: Hunde werden bis zu 16 Jahre alt. Sie nehmen keine Rücksicht auf die Jahreszeit, müssen auch bei Regen ihr Geschäft verrichten. Zweimal im Jahr haaren die meisten Rassen, nämlich wenn sie ihr Fell der Jahreszeit anpassen. Und: Es werden nicht alle Hunde so brav wie Lassie. Man sollte sich bewusst machen, dass Hunde Schaden verursachen können – auch im eigenen Heim. Lassie lebte übrigens auf dem Land und musste verkauft werden, als die Familie in die Stadt zog. Große Hunde sind nicht unbedingt etwas für den Mietblock.
Besitzer sollten nicht nur die Futterkosten einplanen. Es fallen weitere Ausgaben für das Standard-Equipment wie Napf, Korb, Halsband und natürlich die Leine an. Ein junger Hund hat gerne Spielzeug, da gibt es preislich nach oben keine Grenzen. Weitere Kosten für den Tierarzt, die Hundesteuer (20 – 250 Euro je nach Gemeinde), die Hundehaftpflicht (ab 5 Euro im Monat) oder die Zeckenkur fallen an. Bei einer Fahrt in den Urlaub müssen Unterbringungskosten einkalkuliert werden, egal ob man das Tier mitnehmen kann oder es zu Hause bei Freunden abgibt.
Ein Hund ist ein treuer Begleiter, das ist sicher. Mit ihm kann man viele schöne Stunden verbringen und hat jederzeit einen guten Freund. Dennoch aber sollte man über andere Weihnachtsgeschenke nachdenken. Eventuell tut es ebenso ein Fahrrad, ein Computer oder die allseits bewährte Unterhaltungselektronik.
Vielleicht aber auch erstmal ein Hundefachbuch.