
Moskau - Der französische Abenteurer Nicolas Vanier ist nach rund 8000 Kilometer Fahrt durch Sibiriens Taiga, Tundra und über Gebirge am Sonntagabend wohlbehalten mit seinem Hundeschlitten-Gespann auf dem Roten Platz in Moskau eingetroffen. Mehrere hundert Menschen, unter ihnen Frankreichs Botschafter Jean Cadet, begrüßten Vanier mit Applaus und „Vive la France“-Rufen. Um ihm und den zehn Hunden ein angemessenes Ambiente zu schaffen, war eigens eine dichte Lage Schnee auf den eher frühlingshaften Roten Platz gebracht worden. Mit seiner Fahrt, die er im November nahe dem Baikal-See in Sibirien gestartet hatte, wollte Vanier auf die Notwendigkeit des Umweltschutzes aufmerksam machen. Frankreichs Präsident Chirac würdigte ihn als einen Mann, der Hindernisse überwunden habe, „die niemand für überwindbar hielt“. Auf seiner Reise wurde der Abenteurer von einem Fernsehteam begleitet. Der Film soll 35 000 französischen Schulen zur Verfügung gestellt werden. Das Außenministerium in Paris beteiligte sich finanziell an der Aktion.