
Bernau. - Häuser der Hoffnung sollte das Tierheim des an die Hundeschule „animal learn“ angegliederten Tierschutzvereins heißen. Die Tierfreunde hatten lange geplant und viele neue Ideen umgesetzt wie Farb- und Musiktherapie, Beschäftigungsprogramme für die Tiere, Schulungen für die Gassi-Geher, eingerichtete Zimmer statt Zwinger usw. Dank eines großzügigen Sponsors schien alles perfekt. Das Tierheim sollte zum 1. August fertig sein. Doch jetzt stellte sich heraus, dass der Architekt sich vollkommen in den Kosten verkalkuliert hat. Das Haus ist zu 80% fertig, zur Fertigstellung fehlt jedoch das restliche Geld. Gegen den Architekten läuft zwar eine Klage, doch der Prozess kann sich über Jahre hinziehen. „Wir sind in einer beinahe ausweglosen Situation und brauchen ganz dringend Hilfe von außen. Wir haben in den letzten Jahren so vielen Organisationen und einzelnen Tieren geholfen, die finanziell oder sonst in Not waren, dass wir einfach inständig hoffen, dass nun auch uns geholfen wird“, schreibt Clarissa von Reinhardt in einer Mail. „Auf der Vereinshomepage www.haeuserderhoffnung.de wurde ein virtuelles Tierheim aufgebaut, für das man Bausteine kaufen kann. Ein Baustein kostet nur 15,– Euro. Wenn viele Menschen helfen, können wir unser Haus der Hoffnung fertig stellen.“