
Bonn. - Als bedenklich wertet der „Deutsche Tierschutzbund“ einen Trend im Haustiersektor. Es gebe kaum ein „Schönheitsprodukt“, das den Mensch bereichern und verschönern soll, was nicht auch auf dem Zubehörmarkt für Hunde zu erwerben sei, heißt es in einer Presseerklärung. Neben Produkten wie Halstüchern oder mit Strass besetzten Halsbändern, die zwar das Auge des Tierbesitzers erfreuten, dem Hund aber keinen Nutzen brächten, gäbe es zunehmend auch Modeartikel auf dem Markt, die aus Tierschutzsicht bedenklich seien. T-Shirts, Mäntel und Schuhe sollten einem Hund lediglich auf Anweisung des Tierarztes im Krankheitsfall oder bei Verletzung angezogen werden, gesunde Vierbeiner würden wird durch Bekleidung in ihrer Bewegungsfreiheit gehindert und der natürliche Wärmehaushalt gestört, kritisiert der Tierschutzbund. Außerdem eigneten sich Taschen keinesfalls als ständiges Transportmittel für kleine Hunde, um sie beim Joggen oder Einkaufen mitzuschleppen. In Behältnissen transportiert werden sollten Hunde nur in Ausnahmefällen, z.B. auf einer Auto- oder Flugreise. Auch der kleinste Vierbeiner müsse seinen Bedürfnissen nach Bewegung und Sozialkontakten nachkommen können. Deshalb appelliert die Tierschutzorganisation an alle Tierhalter, „ihre Schützlinge nicht zu vermenschlichen und wie Luxusartikel zur Schau zu stellen“.