Saarlouis. - Bei dem Versuch, die Katzen des Nachbarn von seinem Grundstück fernzuhalten, tötete ein Mann den Hund des Mannes. Der Anwohner legte nach Angaben der Polizei einen Draht verdeckt in seinem frei zugänglichen Garten aus und schloss ihn an eine 220-Volt-Steckdose an. Statt der Katzen blieb der Terrier des Nachbarn in der Stromschlinge hängen und starb. Weil er seinen Hund befreien wollte, erlitt auch der Hundebesitzer einen Stromschlag. Den „Stromleger“ erwarten nach Auskunft der Polizei mit Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, Körperverletzung und Sachbeschädigung.