Point Grey/Kanada. - Ein Psychologieprofessor an der British Columbia Universität behauptet: Ohne Hunde wäre die Geschichte anders verlaufen. Mit seinem Buch „The Pawprints of History“ („Hunde, die Geschichte schreiben“) will Stanley Coren nachweisen, dass Hunde nicht nur Kulturgeschichte geschrieben haben, sondern sogar Politik gemacht und Kriege gewonnen oder verloren haben. So stellt er beispielsweise die Frage, ob die Englische Revolution nicht anders verlaufen wäre, wenn der „Teufelshund der Cavaliers“ 1644 nicht in der Schlacht von Marston Moor gefallen wäre. Boyle, ein weißer Pudel war nämlich geradezu das Symbol der Unbesiegbarkeit seines Herrchens Prinz Rupert. Vielleicht wäre auch Kolumbus sein Sieg über die amerikanischen Ureinwohner gar nicht gelungen, hätte er keine Mastiffs an der Seite gehabt. Der Professor spannt den Bogen berühmter Hunde bis hin zu den „First Dogs“ von Theodore Roosevelts Bastard Skip und George W. Bushs Spaniel Spotty.