
Berlin/München, 27.03.2007. Ostern naht, da soll auch der Vierbeiner an der Festtagsfreude teilhaben. Manch Tierbesitzer ist geneigt, auch seinem Liebling einen Schokohasen zu spendieren. Dies kann je nach Umfang des Präsentes ernste Folgen haben. Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. warnt: “Schokolade ist im wahrsten Sinne des Wortes Gift für Hunde. Sie enthält Theobromin. Dieser Stoff beeinträchtigt Herz und Nerven. Je dunkler die Schokolade ist, umso mehr der gefährlichen Substanz enthält sie. Der Verzehr einer Tafel Vollmilchschokolade kann für einen Dackel schon lebensbedrohlich sein. Besonders schlimm aber sind Zartbittersorten oder auch Kuvertüre. Erste Vergiftungssymptome treten nach ca. 4 Stunden auf. Der Hund wird unruhig, zittert und hat eventuell Durchfall. Es kann zu Muskelkrämpfen kommen. Im Extremfall können die Tiere versterben.”
Doch auch andere Argumente sprechen gegen das Verfüttern von Süßigkeiten. Durch übermäßigen Genuss erkranken auch Hunde an Diabetes. Erhöhte Kalorienaufnahme führt auch beim Tier zu Übergewicht. Fettleibigkeit schadet den Gelenken, der Leber und dem Herz-Kreislauf-System. Für den Hund stellt also ein ausgedehnter Osterspazierung die weitaus gesündere Osterfreude dar – und Bewegung tut schließlich Mensch und Tier gut.