Melbourne. AP/baz. Aggressive Hunde sollen in der australischen Stadt Melbourne künftig mittels DNA-Analyse identifiziert werden. Speziell ausgebildete Ermittler werden dafür mit Teststäbchen und Handschuhen an den Tatort eilen, wenn ein Hund in Port Phillip Menschen oder Artgenossen anfällt, wie der Stadtrat am Sonntag mitteilte. «Wir müssen garantieren, dass wir uns sicher sind, wenn wir ein Tier einschläfern oder bestrafen», sagte die Stadtverordnete Janet Cribbes.
Künftig sollen vierbeinige Straftäter anhand von Fellspuren, Speichel, Blut oder Exkrementen identifiziert werden. In Australien waren erstmals vor drei Jahren DNA-Spuren eines Hundes ausgewertet worden. Ein angeleinter Zwergspitz war damals von zwei Artgenossen todgebissen worden. Die Tiere wurden eingeschläfert, der Besitzer der Angreifer musste 8.550 australische Dollar (5.375 Euro) Strafe zahlen.