Die optimale OP-Vorbereitung für den Hund

   Die optimale OP-Vorbereitung für den Hund

Hundehalter stehen im Zusammenleben mit ihren lieben Haustieren zuweilen vor großen Herausforderungen. Nicht nur die schönen Stunden sind entscheidend, sondern vor allem auch die medizinische Betreuung. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn tiefgreifende Behandlungen wie eine Operation anstehen. Hier müssen einerseits die Anweisungen des Tierarztes vor der Operation befolgt werden, andererseits kommen finanzielle Kosten auf den Hundebesitzer zu. Um in der Situation nicht überfordert zu sein, bringen wir wichtige Faktoren auf einen Punkt.

Den Hund auf eine Operation vorbereiten

Auch Hunde müssen vor einer Operation nüchtern sein. Der Hund darf also zwölf Stunden vor der OP nichts mehr fressen. Einige Tierhalter mögen besorgt sein, dass ihr liebes Tier verhungern könnte. Dem ist keinesfalls so. Tiere sind weitaus robuster und können problemlos mehrere Tage ohne Futter auskommen. Wichtig ist hier natürlich, dass es keine kleinen Snacks zwischendurch gibt und kein Futter mehr zu finden ist. Grund dafür ist der Verdauungsprozess des Futters, der auf das Herz-Kreislaufsystem wirkt. Ferner kann es zu Erbrechen während der Narkose kommen. Ist der Magen des Hundes dann gefüllt, droht eine Erstickungsgefahr. Zumal Zwischenfälle während einer wichtigen Operation ungünstig für das Tier sind. Sollte der Hund regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, kann es notwendig sein, die Einnahme zu unterbrechen. Dies muss jedoch in jedem Falle mit dem Tierarzt besprochen werden. Er wird entscheiden, ob und wann Medikamente gegeben werden sollen.

Hundebesitzer sollten finanziell vorsorgen

Neben der persönlichen Fürsorge spielt die finanzielle Sicherheit eine zentrale Rolle. Nicht selten kostet eine Operation inklusive Nachbehandlung und Medikamente einige Tausend Euro. Dann ist guter Rat teuer, denn das Geld sitzt nicht immer locker in der Tasche. Um sich vor solch hohen Ausgaben zu schützen, bietet sich eine Hundeversicherung für Operationen an. Der monatliche Beitrag der Versicherungssumme deckt im Falle eines Falles die Kosten einer OP ab. Hier sollten Hundebesitzer und solche, die es werden wollen, clever agieren. Denn je früher die Hundeversicherung abgeschlossen wird umso günstiger werden die Beiträge. Ideal ist der Abschluss einer solchen Versicherung schon im Welpenalter. Hier sind auch die Aufnahmekriterien einfacher als bei einem älteren Hund mit Krankheitsgeschichte.

Jetzt ist Zeit für Ruhe

Mit der finanziellen und persönlichen Fürsorge bleibt dem Hundehalter nur noch übrig, das Tier schon einen Tag vor der OP ruhig zu halten und ihm ein ausgeglichenes Zuhause zu bieten. Auch für anstrengende Spaziergänge, herumtollen oder toben ist jetzt keine Zeit. Das Verausgaben kann auf einen späteren Zeitraum gelegt werden. Jetzt gilt es, den Organismus vorzubereiten, in dem auch die Abwehrkraft gestärkt und die Selbstheilungskräfte in Gang gebracht werden. Auch Stress und Hektik wirken sich nicht positiv auf ein Tier aus, das eine Operation vor sich hat. So können auch die Kinder angehalten werden, sich etwas leiser zu verhalten. Statt dessen ist jetzt vielleicht Zeit, um einen ruhigen Spaziergang zu unternehmen oder in einer kuscheligen Stunde die Fellpflege vorzunehmen. Die meisten Hunde lieben es, wenn ihnen das Fell gebürstet und die Haut massiert wird. Die Entspannung ist ihnen dann förmlich anzusehen.

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