Weihnachtsglück für sechzehn Pfoten Teil 3

Meine kleinen Racker quetschten sich auch gleich an mich und jeder schnappte sich eine Zitze. Ich war das perfekte Mutterglück.

Plötzlich wehte ein Windstoss die Scheunentür weit auf und ein Mann mit einem kleinen Mädchen an der Hand kam direkt auf uns zu. Der Mann hatte eine Laterne in der Hand und strahlte uns allen mitten ins Gesicht.
Sein Blick blieb starr und völlig ungläubig an mir und meiner Familie hängen.

„Papa schau doch, ein Hund mit lauter kleinen Babys. Ist das mein Weihnachtsgeschenk?“ Das kleine Mädchen lachte freudig und klatschte in die kleinen Hände. „Eigentlich nicht“, sagte der Mann leise „aber eine Überraschung ist das wirklich, eine gelungene würde ich sagen“.
Die große Hand des Mannes kam auf mich zu und ich duckte mich aus Angst, dass Schläge folgen würden. Aber was war das?
AC Er streichelte mir zart über meinen Kopf und dann nahm er vorsichtig Baby mit Fleck in seine großen Hände. „Das sind wirklich Weihnachtsgeschenke auf vier Pfoten“. Sachte legte er mein Kind zu mir zurück, „Weißt du Papa, ich habe letzte Woche dem Christkind geschrieben dass ich wieder einen Hund haben möchte, jetzt wo der Bello tot ist. Meinst du nicht wir könnten sie alle behalten, weil das Christkind uns doch jetzt gleich so viele Hunde geschenkt hat?“ Das Mädchen zupfte aufgeregt an der Jacke des Mannes.

Der Mann ging in die Hocke und sah uns alle lange an. Der rote Kater strich am Arm seines Herren entlang und schnurrte. Das Pferd schnaubte leise.

Sie wollten mir helfen, meine guten Freunde.

„ Nun ich denke die Hündin für mich und ein kleines Hundebaby für dich, die anderen zwei kriegen wir bei Onkel und Tante unter, da geht es ihnen gut und sie können sich regelmäßig sehen“ Der Mann streichelte seiner glücklichen Tochter über das Haar.

„Jetzt lass uns Futter holen für alle und dann danken wir dem Christkind für dieses schöne Geschenk, die Mama wird uns das gar nicht glauben, sie vermisst uns sicher schon. Komm lass uns gehen, sie sind sicher alle sehr hungrig. Und den Christbaum willst du doch auch endlich sehen oder?“ Das Mädchen lächelte freudestrahlend ihrem Vater zu.

Sie gingen beide leise aus der Scheune.

„Du bist wirklich ein Glückshund, soviel Dusel muss man haben“ schnurrte der Kater. „Willkommen bei uns“ freute sich das Pferd und stampfte mit den Hufen auf.

Ich konnte nur ungläubig nicken und schaute glücklich auf meine Kinder. Wir wurden verstoßen und wieder aufgenommen. Wir hatten alle in einer Nacht Freunde und ein neues Zuhause gefunden.

Das alles in nur einer Nacht. Eine besondere Nacht nahm ich an.



Wir bedanken uns bei der Autorin Barbara Pronnet!

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