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Amt beschlagnahmt Blindenhund

11.01.2014

Amt beschlagnahmt Blindenhund

Behörden nehmen kranker Seniorin vierbeinige Begleiterin Etna weg.

Im niedersächsischen Bordenau lebt die blinde Senioren Christl R. (78) mit ihrer Blindenhündin Etna zusammen. Doch jetzt ist die Dame alleine, denn die Beamten des Veterinäramts nahmen ihr die Labradorhündin weg, so berichtet die Online-Ausgabe der "Bild". Nach einer anonymen Anzeige wegen Tierquälerei reagierten die Behörden sofort. Nach der Überprüfung fanden sie heraus, dass Blindenhündin Etna mit ihren 40 Kilogramm stark übergewichtig ist. Das Amt erklärte, dass der Vierbeiner gesundheitlich beeinträchtig sei und an einer Futtermittelallergie leide. Man begleitete die Halterin und ihre Hündin drei Jahre und in dieser Zeit wurde deutlich, dass die Frau nicht in der Lage war, sich angemessen um den Hund zu kümmern. Schlussendlich wollte der Sohn der Seniorin eine angemessene Fütterung der Hündin übernehmen, doch die Behörde lehnte dies ab. Ein generelles Hundehalteverbot wurde vom zuständigen Gericht allerdings zurückgewiesen. Nun hat Christl R. einen neuen Hund beantragt, doch am liebsten will sie ihre Etna zurück.