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Zentralasiatischer Owtscharka


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auch bekannt als: Mittelasiatischer Schäferhund, (engl. Central Asian Shepherd Dog)

Stockmaß
65 - 82 cm

Gewicht
45 - 75 kg

Farben
weiß, grau, fahl, hellrötlich, schwarz

Lebenserwartung
bis zu 15 Jahre

Funktion
Wachhund, Hütehund, Familienhund

Gruppe
FCI-Nr. 2.2.2 / 335

Herkunft
Russland

Temperament
selbstbewusst, anspruchslos





Wissenswertes zu dieser Hunderasse - Gib deine Stimme ab!

Größe
Futter
Fellpflege
Aktivität
Freundlichkeit
Eignung als Wachhund

Eignung für Dressur



Charakter


Hunde der Rasse zentralasiatische Owtscharka zeichnen sich durch ihr ruhiges Wesen aus. Sie sind selbstsicher und arbeiten unabhängig. Bei ihrem Einsatz als Hirtenhunde zeigen sie sich stark und mutig. Mit ausgeprägtem Schutzinstinkt sorgt der Gebrauchshund für die Sicherheit seiner Tierherden. Empfindet er eine Bedrohung für seine Familie, geht er teilweise einfach zum Angriff über.Überhaupt ist seine Haltung eher schwierig, da er sich im Umgang mit Mensch und Tier problematisch erweist. Menschen gegenüber ist er sehr misstrauisch eingestellt und auch mit Artgenossen verträgt er sich nicht. Die Haltung in der Stadt ist deshalb nicht empfohlen.


Bei der Hunderasse bedarf es einen sehr erfahrenen, ausgeglichenen Besitzer, der sich mit Konsequenz und Geduld Respekt erschafft.
Außerdem muss der ausgesprochen starke Bewegungsdrang der Hunde genannt werden. Auch wenn sie ein eher ruhiges Temperament haben, benötigen sie sehr viel Bewegung an der frischen Luft. Die reine Familienhaltung ist deshalb für den Zentralasiatischen Owtscharka zu wenig


Historie


Der zentralasiatische Owtscharka hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet. Er taucht im zentralasiatischen Raum unter anderem in Kasachstan, Afghanistan, Usbekistan bis hin zur Mongolei auf. Durch die Anpassung an verschiedene Räumlichkeiten sind so verschieden Schläge der Rasse entstanden. Dennoch gilt der Bestand der Rasse als gefährdet.


In Deutschland ist die Rasse recht unbekannt. Hier ist er als mittelasiatischer Schäferhund bekannt.


Die FCI führt die Rasse mit der Standard Nummer 335 in der Gruppe 2, Sektion 2.2.


Erscheinungsbild


Der zentralasiatische Owtscharka ist ein großer Hund mit eindrucksvollem Erscheinungsbild. Der kräftige Körperbau, die gute Bemuskelung sowie ein massiger Kopf sind typische Äußerlichkeiten der Rasse. Die Hunde sind Mischhunde, die aus verschiedenen regionalen Schlägen entstanden sind, sodass die Tiere teilweise recht unterschiedlich sein können. Der muskulöse Körper kann so besonders massig, aber auch agil sein. Gemein haben sie jedoch ihre Größe, die bei Hündinnen zwischen 60 und 69 cm liegt und bei Rüden 65 bis 78 cm beträgt. Das Gewicht weist einen noch stärken geschlechtsbedingten Unterschied auf, sodass weibliche Hunde 40 bis 65 kg schwer werden wohingegen Rüden bis zu 79 kg auf die Waage bringen.


Der zentralasiatische Owtscharka hat ein doppeltes Haarkleid, wobei die Unterwolle von grobem, graden Deckhaar bedeckt wird. Sie können sowohl langhaarig (mit einer Länge von 7 bis 8 cm) als auch kurzhaarig (3 bis 5 cm lang) sein. Bei Letzterem sind die Haare glatt. Es kommt eine breite Farbvielfalt vor. Dazu gehören die Farben weiß, strohfarben, fuchsrot, grau, braungrau und schwarz sowie getigert, getüpfelt und gescheckt.


Haltungsansprüche


Durch das große Verbreitungsgebiet und die Anpassungsfähigkeit an verschiedene klimatische Bedingungen wird der zentralasiatische Owtscharka in den unterschiedlichsten Regionen als Schäferhund gehalten.

Rassetypische Krankheiten


Hin und wieder treten bei der Rasse Gelenkprobleme auf, besonders am Knie.


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