Im Interview: Tatjana Kreidler, Gründerin von VITA Assistenzhunde

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Mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung zu leben, stellt nicht nur Betroffene vor eine lebenslange Herausforderung, sondern in vielen Fällen auch ihr Umfeld.

Tatjana und Mighty, Foto: Simon Stubbe
Tatjana Kreidler und Mighty, Foto: Simon Stubbe

Mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung zu leben, stellt nicht nur Betroffene vor eine lebenslange Herausforderung, sondern in vielen Fällen auch ihr Umfeld. Das Gefühl, nicht so zu können, wie man denn am liebsten möchte, belastet vor allem seelisch. Oft führt es dazu, dass sich die Menschen in sich zurückkehren, sich selbst als Last empfinden und ein Stück Lebensqualität einbüßen. Es gibt viele Therapien und Therapiemittel, um eben diesen Menschen ein glückliches Leben zu ermöglichen.

Neben Psychotherapien für ein gesundes Selbstbild, Physiotherapien zur Stärkung der körperlichen Fähigkeiten und Hilfsmitteln wie Rollstuhl, Hörgerät und Co., haben sich schon seit geraumer Zeit sogenannte Assistenzhunde fest etabliert. Sie unterstützen Betroffene, indem sie ihnen nicht nur ein weitgehend selbstständiges Leben ermöglichen und ihnen teilweise lebensrettend zur Seite stehen, sondern schlagen vor allem Brücken. Brücken, die helfen, sich auch anderen Menschen wieder zu öffnen, zu neuem Selbstbewusstsein zu finden und die seelische Einsamkeit, die möglichweise entstanden ist, hinter sich zu lassen.

Der Verein „VITA Assistenzhunde e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Hunde auszubilden. Wir sprachen mit Diplom-Sozialpädagogin Tatjana Kreidler, Gründerin und 1. Vorsitzende des Vereins, über diese Herausforderung.

 

Für welche unterschiedlichen Einsätze werden Ihre Hunde ausgebildet?
Robin und Vitus beim Training, Foto: Franz Luthe
Robin und Vitus beim Training, Foto: Franz Luthe

VITA bildet Golden- und Labrador-Retriever als Partner für Erwachsene, Kinder und Jugendliche aus, die durch Unfall oder Krankheit mit einer körperlichen Behinderung leben. Die Hunde sind praktische Helfer im Alltag, Freunde, Vertraute und Seelentröster, aber auch „Eisbrecher“, die gesellschaftliche Vorurteile und Hemmschwellen abbauen sollen. Ergänzend bildet VITA Alzheimer-Hunde (Therapiehunde) aus, denn wenn sich demenziell erkrankte Menschen in ihre eigene Welt zurückziehen, zu der Pflegekräfte und Angehörige kaum noch Zugang finden, können Tiere Mittler sein.

 

 

Wie eng werden die späteren Halter der Hunde in die Ausbildung eingebunden?

Die Ausbildung erstreckt sich über zwei bis drei Jahre und beinhaltet unterschiedliche Phasen. Der Hund und sein späterer Halter finden sich im sogenannten „Matching“, das nach der Grund- und Fortgeschrittenen-Ausbildung erfolgt. Hier beginnt der Beziehungsaufbau zwischen Hund und Mensch, der sich über mehrere Monate, die „Spezialausbildung“ und die sogenannte „Zusammenführung“ erstreckt.

Die Zusammenführung selbst beinhaltet wiederum mehrere Phasen, die an das Matching anknüpfen. Mensch und Hund haben Zeit, sich in aller Ruhe anzunähern. Die Menschen erfahren, wie man die „Sprache“ eines Hundes versteht, was sie tun müssen, damit sich Bindung und Beziehung stetig festigen oder wie sie ihrem Gefährten immer wieder „neue Dinge“ beibringen können, denn lebenslanges Lernen ist ausdrücklich gewünscht. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Jessie öffnet eine Schublade, Foto: Larissa Monke
Jessie öffnet eine Schublade, Foto: Larissa Monke

In der letzten Phase der Zusammenführung wird das Training in den Lebensraum des Menschen mit Behinderung verlegt. Hier lernen Mensch und Hund ganz konkret, Alltagssituationen zu meistern: Gemeinsam mit dem Trainer werden Fahrten mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmittel erprobt, Spazierwege und der nahe Lebensraum erkundet, Schule, Büro oder Supermarkt besucht.

Rund drei Monate dauert dann die „Stabilisierungsphase“, in der das Gelernte gefestigt wird und das Team Routine und Sicherheit entwickelt.

Offiziell beendet ist die Ausbildung erst, wenn Mensch und Hund gemeinsam den sogenannten Teamqualifikationstest (TQ-Test), bestanden haben. Dieser basiert auf den Richtlinien der Europäischen Vereinigung für Assistenzhunde (ADEu), geht aber noch weit darüber hinaus. Damit wird die erfolgreiche Zusammenführung dokumentiert.


Wie erfolgt die Auswahl, welcher Hund für welchen hilfebedürftigen Menschen geeignet ist?

Grundsätzlich gilt, die Chemie in einem Team muss stimmen, sonst funktioniert das Zusammenspiel nicht. Wenn der Vierbeiner seinen zukünftigen Partner „nicht riechen“ kann oder der Mensch partout keinen Zugang zum Hund findet, ist kein Kompromiss möglich.

Die erste Entscheidungsgrundlage sind Persönlichkeitsprofile, die von Hund und Bewerber erstellt und miteinander abgeglichen werden. Kriterien wie die Bedürfnisse, das Wesen und Temperament, der Lebensstil des Bewerbers und der körperlicher Vergleich, liefern Hinweise, ob zwei Kandidaten ein Team werden können, oder nicht. Die Profile müssen zusammenpassen wie Schloss und Schlüssel. Der Hund ist dabei das Schloss, der Mensch der Schlüssel. Nur wenn alles stimmt, können beide Partner effektiv, vertrauensvoll und zum gegenseitigen Nutzen zusammenarbeiten.

Team-Training im August 2006
Team-Training im August 2006

Scheinen alle Voraussetzungen gegeben, kommt es zum „Matching“, das heißt zwischen Mensch und Hund findet ein erstes Treffen statt, bei dem sich die beiden ein wenig kennenlernen, sich sozusagen „beschnuppern“ können. Sie verbringen Zeit mit gemeinsamem Kuscheln und gehen zusammen mit der Ausbilderin spazieren. Gespräche und intensive Beobachtung geben Klarheit darüber, ob die Chemie zwischen Bewerber und Hund stimmt. Bei einem weiterführenden Besuchstermin im neuen Zuhause des Hundes wird geprüft, ob er sich dort wohlfühlen kann. Schließlich fällt die endgültige Entscheidung. Besonders komplex ist die Situation bei Kindern, da hier auch die Eltern eine wesentliche Rolle spielen.

Ziel ist ein ausgewogenes Geben und Nehmen; Stärken und Schwächen müssen auf einander abgestimmt sein. Beide sollen sich miteinander wohl fühlen, in harmonischer Weise ergänzen und zu einem perfekten Team zusammenwachsen.

 

Über welche charakterlichen Eigenschaften muss ein Assistenzhund verfügen, um für die Ausbildung geeignet zu sein?

Ein Assistenzhund sollte über ein ausgeglichenes Temperament verfügen und sich schnell den unterschiedlichsten Situationen anpassen. Er darf weder aggressiv noch nervös oder ängstlich sein, sondern sollte fröhlich und lebhaft und mit viel Gelassenheit und Sanftmut am Leben seines zweibeinigen Partners teilnehmen.

Gefragt sind ein ausgeglichenes Gemüt, Wesens- und Nervenstärke sowie Aufmerksamkeit. Vor allem muss er sehr menschenbezogen sein und einen ausgeprägten „will to please“ besitzen, also das Bestreben, seinem zweibeinigen Partner zu „gefallen“. Golden und Labrador Retriever bringen meist die richtigen Anlagen mit und eignen sich daher in der Regel gut für die Ausbildung zum Assistenzhund.


Ab welchem Alter wird mit der Ausbildung begonnen und wie kann man die Eignung bei Welpen feststellen?
Tatjana Kreidler beim Training, Foto: Franz Luthe
Tatjana Kreidler beim Training, Foto: Franz Luthe

Je nach Reife des Hundes beginnt die Grundausbildung frühestens mit zwölf, meist aber erst im Alter von ca. 15 Monaten.

Alle VITA-Hunde stammen aus VDH- bzw. FCI-geprüften und -zertifizierten Zuchtlinien, um sicherzustellen, dass sie über die entsprechenden Anlagen verfügen und von erfahrenen Züchtern umsichtig und liebevoll auf die Welt vorbereitet werden. Die Auswahl der Welpen erfolgt mit Hilfe eines Welpentests. Interessant ist dabei vor allem:

  • Das Verhalten des Welpen in einer für ihn neuen Umgebung: Erkundet er sie selbständig oder ist er zurückhaltend und vorsichtig?
  • Wie ist es um sein Wesen und sein Temperament bestellt?
  • Wie nimmt er Kontakt zu fremden Menschen auf und wie begegnet er ihnen? Sind Menschen für ihn interessanter als Umweltreize?
  • Wie geht er mit Dominanz um – lässt er sich beispielsweise spielerisch auf den Rücken drehen?
  • Wie reagiert er auf Berührung, akustische und optische Reize, Geräusche und ungewöhnliche Objekte?

Der Test liefert Aussagen über das Sozialverhalten eines Welpen und seine (Un)abhängigkeit. Die Skala reicht von dominant bis unterwürfig, von submissiv bis völlig unabhängig. Idealerweise zählt der zukünftige VITA-Assistenzhund zum Mittelfeld. Er ist weder allzu selbstsicher und dominant, noch allzu ängstlich oder unterwürfig.

 

Worin unterscheiden sich die Aufgaben der einzelnen Assistenzhunde genau?

Im Rahmen der Grundausbildung sowie des Fortgeschrittenen-Trainings erfahren alle VITA-Assistenzhunde die gleiche Ausbildung die von den Basiskommandos wie „Hier“, „Sitz“, „Bleib“ oder „Fuß“ bis hin zu Spezialkommados reicht. Das Abrufen, Fußlaufen mit und ohne Leine auch in engen Straßen, das Verhalten an Türen, Bordsteinen, Stufen und anderen Hindernissen sowie das Rückwärtslaufen werden erlernt. Die Hunde lernen Signale wahrzunehmen, auf Gesten und Mimik des Menschen zu achten, Stimme und Tonlagen zu interpretieren.

Fellow zieht Frieda die Socke aus, Foto: Thomas Heilmann
Fellow zieht Frieda die Socke aus, Foto: Thomas Heilmann

Im nächsten Schritt werde alle VITA-Assistenzhunde an einen Rollstuhl und andere Hilfsmittel gewöhnt, trainieren das Laufen am Rollstuhl, Kurven und enge Durchgänge am Rollstuhl zu meistern. Sie erlernen das Apportieren von bspw. Hilfsmitteln, Schlüssel, Telefon, Kleidungsstücken sowie die Verbindung zweier Aufgaben, wie bspw. eine Schublade öffnen, um ein Portemonnaie herauszuholen.

Haben sich Hund und Mensch im Matching gefunden, so erlangt der Hund im Rahmen der Spezialausbildung alle Fähigkeiten, die für seinen zukünftigen Partner wichtig sind. Diese können ganz unterschiedlich sein. So lernt er beispielsweise Jacken und Schuhe auszuziehen, oder Hilfe zu holen, wenn „sein Mensch“ in Not ist. Außerdem lernt er mit den Einschränkungen seines Partners umzugehen und sie richtig zu deuten. Ruckartige Bewegungen dürfen ihn beispielsweise nicht irritieren.

 

Wie lange dauert die Ausbildung eines Assistenzhundes und wie umfangreich/intensiv ist das Training?

Die Ausbildung erstreckt sich über zwölf bis 14 Monate, je nach Persönlichkeit und Anlagen des Hundes. Die Sozialisierung beginnt bereits im Welpenalter in ausgewählten Patenfamilien. Hier erlernt der Welpe auf spielerische Art und Weise den angstfreien Umgang mit Alltagssituationen. Auch wird seine Verträglichkeit mit Artgenossen gefördert und er erlernt die Grundregeln in Sachen „Hundebenimm“. Ohne ihn zu überfordern, lernt der kleine Hund die Welt kennen: laute Geräusche, Aufzug, Auto, Bus und Straßenbahn, volle Kaufhäuser und Geschäfte. Aber auch ein Besuch im Wildgehege steht auf dem Programm, die ersten Schritte auf Gitterböden und rutschigen Fließen, spannende Spaziergänge im Wald. Er lernt dabei Gerüche kennen, unerwünschte Dinge und andere Tier zu ignorieren und immer auf „seinen Menschen“ zu achten.

Tatjana Kreidler und Mighty beim Training
Tatjana Kreidler und Mighty beim Training

Nach zwölf bis 15 Monaten beginnt für die Junghunde die Grundausbildung, die sich über rund vier Monate erstreckt. Aufbauend folgt das rund sechsmonatige Fortgeschrittenen-Training, das so genannten „Advanced Training“. Nach dem bereits beschriebenen „Matching“ folgen die Spezialausbildung und die Zusammenführung, die nochmals rund vier bis fünf Monate in Anspruch nehmen.

Im Alter von rund drei Jahren hat sich das Mensch-Hund-Team gefunden und damit beginnen die regelmäßigen Nachbetreuungen, das lebenslange Lernen. Denn Menschen verändern sich, Kinder werden älter, Krankheiten schreiten voran, es entstehen neue Herausforderungen, die gelöst werden müssen. Sollte sich zum Beispiel der gesundheitliche Zustand des Menschen verändern, so wird sein vierbeiniger Freund im Rahmen seiner Möglichkeiten von VITA für neue Aufgaben trainiert.

Mindestens sechs Mal im Jahr kommen die Teams zu unterschiedlichen Aktivitäten nach Hümmerich oder ins Rhein-Main-Gebiet, um Gelerntes aufzufrischen, Neues zu erfahren oder an Veranstaltungen wie dem TQ-Test teilzunehmen. Diese Regeln sollen sicherstellen, dass die Hunde einen hohen Ausbildungsstand halten, die Rollifahrer mit neuen Ideen und vor allem neuer Motivation nach Hause gehen und VITA die Gelegenheit hat, Fehlentwicklung frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Bis zur „offiziellen Übergabe“ des Hundes an seinen Menschen umfasst das Training rund 400 bis 500 Trainingsstunden.

 

Wenn Bedürftige einen Assistenzhund haben möchten, wie sehen da die ersten Schritte aus und was muss kostentechnisch eingeplant werden?

Jeder Mensch, der mit einer körperlichen Einschränkung lebt, ganz gleich welchen Alters, kann sich zunächst über die Beratungsstelle für einen VITA-Assistenzhund bewerben. Hierfür ist ein Bewerberbogen auszufüllen. Im persönlichen Gespräch wird dann ermittelt, ob die Lebenssituation, die Lebensumstände und das Krankheitsbild des Bewerbers dem Wunsch nach einem Partner auf vier Pfoten gerecht werden. Ist dies gewährleistet, erfolgt die Aufnahme auf die Warteliste.

Levin und Ashley, Foto: Tatjana Kreidler
Levin und Ashley, Foto: Tatjana Kreidler

Mit der Aufnahme auf die Warteliste beginnt die Integration des Menschen in das Vereinsgeschehen. Sobald ein geeigneter Partner im Rudel gefunden ist, nimmt der vorab beschriebene Weg seinen Lauf. VITA stellt Mensch unabhängig ihrer finanziellen Situation einen Partner zur Seite. Die Kosten für die Ausbildung eines Assistenzhundes, unabhängig der Nachbetreuung, belaufen sich auf durchschnittlich 25.000 Euro. Die Kosten für die hundelebenslange Nachbetreuung sind um ein Vielfaches höher.

VITA erhält keine öffentlichen Fördermittel und die Krankenkassen beteiligen sich nicht an den Kosten, daher ist VITA vollständig auf Spenden, Fördermitglieder und Sponsoren angewiesen, um die Kosten für die Ausbildung und Nachbetreuung der Hunde zu finanzieren. Jeder Teampartner gibt soviel er kann, sollte sich aber zumindest anteilig an den Kosten beteiligen und bei der Suche nach Spender oder Förderern aktiv unterstützen.

 

Gibt es noch etwas Wichtiges, was Sie unseren Lesern sagen möchten?

Die Arbeit von VITA basiert auf einer einfachen und doch höchst anspruchsvollen Philosophie: „Nur wenn es dem Hund gut geht, kann er dem Menschen helfen!“ Es gibt viele Wege, Hunden Dinge beizubringen und sie zu „wohlerzogenen“ Begleitern zu machen. Ich habe über die Jahre eine eigene Ausbildungsmethode entwickelt, die so genannte „Kreidler-Methode“, nach der alle VITA-Hunde ausgebildet werden. Diese erhebt nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Das Konzept zeichnet sich durch seinen ganzheitlichen Ansatz, den besonderen Blick auf Mensch und Tier, die Intensität der Ausbildungsphasen und die Nachbetreuung aus. Es ist nicht starr, bezieht neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit ein und hat sich im Laufe der Zeit stetig weiterentwickelt und verfeinert. Beim täglichen Umgang mit Mensch und Hund kamen und kommen ständig neue Erfahrungen hinzu. Nichts ist in Stein gemeißelt.

Tatjana Kreidler und Dr. Ariane Volpert mit ihren Hunden, Foto: Franz Luthe
Tatjana Kreidler und Dr. Ariane Volpert mit ihren Hunden, Foto: Franz Luthe

Während sich die Methode stetig weiterentwickelt, bleiben Philosophie und Grundgedanke konstant und ziehen sich wie ein roter Faden durch sämtliche Phasen der Ausbildung: Der Hund und sein Wohlbefinden stehen immer im Mittelpunkt. Das Wichtigste, der Hund wird stets mit großer Wertschätzung und unter Berücksichtigung seiner ganz persönlichen Stärken und Schwächen behandelt. Das erfordert viel kynologisches Wissen und Verständnis für das Wesen des angehenden Assistenzhundes. Noch mehr Fachkompetenz ist bei der Zusammenführung gefragt, wenn beide Partner ihren gemeinsamen Weg finden und dabei gelenkt und geleitet werden müssen. Das Leben mit einem VITA-Hund verändert Körper, Geist und Seele…
Kognitiv: zum Beispiel Konzentration, Sprachentwicklung
Physisch: Herz-Kreislaufsystem, Abwehrkräfte, Bewegungsapparat
Psychisch: Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Fröhlichkeit, Sicherheit
Sozial: Kontakte, Empathie, Konfliktbewältigung, Sozialverhalten

Ein sehr hoher Anspruch, der allen Beteiligten viel Energie, Lernbereitschaft, Geduld, Vertrauen, Motivation, Ideenreichtum und Empathie abverlangt.

Wir danken dem VITA Assistenzhunde e.V. und insbesondere Frau Kreidler für die tollen Einblicke. Weiterführende Informationen  finden sich auf der Website von VITA.

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