Diese Hunde eignen sich für die Wohnungshaltung

   Diese Hunde eignen sich für die Wohnungshaltung

Hundehalter haben es bei einem Umzug oft nicht leicht. Nicht in jedem Haus sind Hunde gestattet und nicht immer steht den Tieren genug Auslauf zur Verfügung. Doch worauf sollte man achten und welche Hunde eignen sich überhaupt für die Wohnungshaltung? Wir haben es uns einmal genauer angesehen.

Kleiner Hund, kleine Wohnung?
Ingo Rosenthal / pixelio.de
Kleiner Hund, kleine Wohnung?

Die meisten Hundehalter kennen den Spruch: Kleiner Hund, kleine Wohnung – großer Hund, große Wohnung“. Eins vorab: Es handelt sich hierbei nur um eine Faustregel. Sie kann zutreffen, muss aber nicht. Worauf es wirklich ankommt, ist der individuelle Charakter des Hundes. So gibt es kleine Hunde, die es sich gern auf dem Sofa gemütlich machen, aber auch solche, die temperamentvoll sind und den ganzen Tag herumtollen wollen. Auf der anderen Seite gibt es durchaus auch große Hunde, die es gern ruhiger haben und nicht so viel Auslauf benötigen.

Welche Hunde sind gut für die Wohnungshaltung geeignet?

  • Hunde mit ausgeglichenem ruhigen Charakter
  • Hunde, die wenig bellen
  • Hunde die wenig Auslauf benötigen

Tipp: Grundsätzlich kann man sagen, dass ältere Hunde geeigneter für die Wohnungshaltung sind. Sie sind souveräner und ruhiger, wenn sie über einen längeren Zeitraum allein sind und sie benötigen weniger Auslauf.

Nicht für alle Hunde ist die Wohnungshaltung geeignet

Einige Hunde wurden speziell für lange ausdauernde Tätigkeiten wie die Jagd oder das Hüten von Schafen gezüchtet. Diese Besonderheiten muss man auch bei der Haltung berücksichtigen. So sind beispielsweise die folgenden Rassen dafür bekannt, dass sie viel Energie haben und regelmäßig ausgelastet werden müssen:

  • Nicht für alle Hunde ist die Wohnungshaltung geeignet
    Lutz Heber / pixelio.de

    Schäferhund

  • Irish Setter
  • Border Collie
  • Labrador Retriever
  • Golden Retriever

Damit sich diese Hunde wohlfühlen, müssen sie gefordert werden und viel Auslauf bekommen. Hier sind nicht nur lange Spaziergänge gefragt. Auch ein Garten sollte vorhanden sein. Weiterhin fühlen sich diese Rassen bei Hundesportarten wie  Agility wohl.

Tipp:   Die letztgültige Entscheidung, ob der Hund in der Wohnung gehalten werden darf, trifft natürlich der Vermieter. Nicht in jedem Mietshaus sind Hunde oder exotische Tiere erlaubt. Etwas kulanter sind viele Vermieter bei Kleintieren. Worauf sie dabei achten müssen, erfahren Sie in diesem Umzugsratgeber von immobilienscout24.de.

Welche Hunde sind mit der Wohnungshaltung zufrieden?

Für die Wohnungshaltung eignen sich vor allem die duldsamen kleinen Hunde (Anfängerhunde). Sie sind den meisten Menschen gegenüber freundlich, geduldig und ruhig. Zu den beliebtesten Hunden für die Wohnungshaltung gehören:

  • Bichon Frisé
  • Bulldogge
  • Cavalier King Charles
  • Chihuahua
  • Dackel
  • Deutsche Dogge
  • Französische Bulldogge
  • Havaneser
  • Japan Chin
  • Malteser
  • Mops
  • Pudel
  • Shiba Inu

Große Hunde in der Wohnung – geht das?
Ibefisch / pixelio.de
Ein weiterer Aspekt, der bei der Hundehaltung in der Wohnung eine Rolle spielt, ist der Pflegeaufwand. So gibt es Hunde, die verhältnismäßig wenig haaren, während die Haare anderer Rassen überall in der Wohnung zu finden sind. Wer Reinigungs- und Staubsaugzeit einsparen will, sollte sich für einen Hund der ersten Kategorie entscheiden. Beliebte Vertreter sind hierbei der Beagle, der Malteser und der Schnauzer.

Große Hunde in der Wohnung – geht das?

Es fühlen sich allerdings nicht nur kleine Hunde ohne Jagdtrieb in einer Wohnung wohl. Auch große Hunde wie die Deutsche Dogge können hier ein artgerechtes Leben führen. Mit 50 – 80 kg Gewicht und einer Widerristhöhe von 70 cm ist das Tier zwar sehr groß und schwer, doch braucht es nicht sehr viel Auslauf. Es genügt ihm, entspannt auf seinem Platz zu liegen.

Ein Tipp: hundegerecht einrichten

Wenn man einen Hund in der Wohnung halten will, spielt nicht nur die Rasse eine Rolle. Es ist auch darauf zu achten, dass die Wohnung genügend Freiraum bietet und nicht zu vollgestellt ist. Es sollten vor allem möglichst keine Gegenstände auf dem Boden liegen, die den Hund beim Laufen stören. Darüber hinaus sollte berücksichtigt werden, dass manche Hunde artbedingt Probleme mit dem Treppensteigen haben. So sollte man beispielsweise mit einer Deutschen Dogge nicht in den 10. Stock ziehen. Worauf man bei anderen Rassen achten sollte, erfährt man in der Rubrik Ratgeber.

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