Hundehütte: Eigenheim für den Vierbeiner ganz einfach selber bauen

   Hundehütte: Eigenheim für den Vierbeiner ganz einfach selber bauen

Sie ist Rückzugsort, Schlaf- und Ruheplatz, aber auch sein ganz eigenes Revier: Die meisten Hunde schließen ihre Hundehütte sofort ins Herz und fühlen sich in ihrem eigenen kleinen Haus aus Holz pudelwohl. Hundehütten gibt es im Handel natürlich in Hülle und Fülle zu kaufen. Doch der komfortable Fertig-Unterschlupf ist nicht immer die beste Wahl für den eigenen Hund. Dazu kommt, dass die fertige Hundehütte auch längst nicht von jedem Vierbeiner gut angenommen wird. Eine selbstgebaute Hütte lässt sich genau auf die Größe des Haustieres abstimmen. Dies beginnt bei den grundlegenden Maßen und endet bei dem Einstieg. Mit Holz und ein wenig handwerklichem Geschick steht einem raschen Bau nichts mehr im Weg.

Worauf ist grundlegend zu achten?

Ohne Isolierung geht es im Grunde auch bei der Hundehütte nicht. Deswegen sollte immer auf eine doppelwandige Konstruktion gebaut werden, die mit Isolierung ergänzt werden kann. Das Holz wird durch Holzschutzfarbe vor den Witterungseinflüssen geschützt. Damit Regenwasser ablaufen kann, hat das Dach eine leichte Neigung. Hier kann als Schutz des Grundmaterials auf selbstklebende Dachpappe zurückgegriffen werden. Die Vorteile lassen sich kurz und knapp zusammenfassen:

“Die selbstklebende Dachpappe lässt sich leicht von Laien verarbeiten und ist ein einfach anzubringender Abdichtschutz. Weiteres Zubehör oder spezielle Werkzeuge werden für die Verarbeitung nicht benötigt.” (Quelle: https://www.gartenbook.de)

Als Grundmaterial dient verleimtes Sperrholz, hier ist darauf zu achten, dass es wetterfest ist. Sperrholz wird ebenso für die Dachrippen genutzt. Die Unterkonstruktion besteht aus Lärchen- oder Kiefernlatten. Zwar werden alle Elemente miteinander verschraubt. Zur zusätzlichen Fixierung kann aber auch ein PU-Kleber verwendet werden. Der Innenbereich kann natürlich mit einer Holzplatte ausgelegt werden. Alternativ kann auf eine Sperrholzplatte ausgewichen werden.

Erster Schritt: Zuschneiden und Löcher vorbohren

Wie viel Holz und Schrauben für die Hütte genau gebraucht werden, hängt natürlich in erster Linie von der Größe der Hütte ab. Wurden alle Materialien besorgt, wird im nächsten Schritt der Zuschnitt vorgenommen. Hierfür sollte auf einen geraden Untergrund gesetzt werden, sodass ein sauberer Zuschnitt möglich ist. Im zweiten Schritt werden die Löcher an den vorgesehenen Stellen gebohrt, um eine einfache Montage sicherzustellen.

Zweiter Schritt: Montage der Unterkonstruktion und Seitenwände

Sind alle Löcher vorgebohrt, kann bereits die Montage der Unterkonstruktion beginnen. Sind die Boden- und Innenplatten sicher verschraubt, beginnen die Dämmarbeiten. Am einfachsten lässt sich eine Hundehütte mit Styropor dämmen. Es isoliert zuverlässig und bietet außerdem den Vorteil, dass es sich leicht zuschneiden lässt. Damit die Styroporplatten sicher halten, werden sie mit einem PU-Kleber auf dem Untergrund fixiert. Durch den Einsatz von Zwingen ist eine zusätzliche Verspannung der Einzelteile möglich.

Dritter Schritt: Bau der Giebelseiten

Sind die Seitenwände und der Boden fertig, geht es an die Giebelseiten. Hier steht natürlich die Frage im Raum, ob die Hundehütte ein Spitz- oder Flachdach haben soll. Weiterhin braucht eine Giebelseite einen Einstieg für den Hund. Auch dieser muss übrigens nicht unbedingt halbrund sein, sondern kann auch viereckig ausfallen. Der Ausschnitt gelingt mit einer Stichsäge schnell und sauber. Die hintere Giebelwand wird genauso gestaltet wie die Vordere, auf einen zweiten Eingang wird aber verzichtet.

Leisten dienen der Fixierung des Eingangs und werden dort als Ergänzung zunächst mit Kleber fixiert und schließlich mit Schrauben angebracht. Zum Schluss geht es an den Bau des Dachs. Zunächst wird mit Leisten ein Dachträger gebaut, der auf die Giebelseiten aufgelegt wird. Hier kann beim Zuschnitt ebenso eine Stichsäge helfen. Abschließend werden die Dachplatten und dann passgenau die Dachpappe befestigt. Wer möchte, kann das Dach abnehmbar gestalten, wodurch die Reinigung der Hundehütte erleichtert wird.

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