Stress bei Hunden in Verbindung mit der Ernährung

   Stress bei Hunden in Verbindung mit der Ernährung

Der Hund ist ein sehr beliebter Begleiter des Menschen. Als Haustier, manchmal sogar als Partnerersatz und wichtiger Helfer im Leben, spielt er für viele Menschen eine große und unverzichtbare Rolle. Für die Hundeerziehung und die -beschäftigung gibt es zahlreiche Möglichkeiten und jede Menge Hundeschulen. Ein Phänomen bei allem ist, dass zwar für den guten Freund des Menschen vieles geboten wird und auch sehr viele bemüht sind, alles Mögliche für und mit dem Tier zu unternehmen. Dennoch macht sich bei immer mehr Tieren eines breit und das ist häufig Stress.

Die Halter von Hunden scheinen etwas bei allem zu vergessen, die Tiere sind in unserer heutigen Zeit zahlreichen Stressfaktoren ausgesetzt. Und auch, wenn viele Halter mittlerweile sehr auf eine artgerechte Haltung achten, ist die “Menschenwelt” und das menschliche Empfinden und Denken eben nicht immer auch hundefreundlich. Hunde sind vielen Reizen ausgesetzt, die zwar für uns Menschen normal und sogar unterhaltsam sind, aber nicht für den Hund. Dazu kommt, dass Hunde entweder bei nahezu allen Aktivitäten mit dabei sein sollen oder im totalen Gegenteil, viele Stunden alleine zu Hause mit warten verbringen müssen. Auch, wenn der Hund ständig nur funktionieren muss, bedeutet das unter anderem Stress für ihn.

Warum Futter der Grund sein kann

Die Hundeernährung kann auch der Grund für Stress sein. Mittlerweile ist das Angebot für unterschiedliches Futter so groß, dass es schon schwierig werden kann, die besten Hundefutter herauszufinden und überhaupt einen richtigen Überblick darüber zu erhalten. Aber gerade beim Thema Stress und Nervosität beim Hund kann tatsächlich das richtige Hundefutter dazu beitragen, dass sich schon damit etwas positiv verändert. Man muss wissen, dass bestimmte Stoffe das Gleichgewicht im Stoffwechsel stören können und Hormone oder Botenstoffe im Gehirn beeinflussen. Dies wiederum kann auch Verhaltensauffälligkeiten hervorrufen. Wenn es Probleme im Verhalten des Hundes gibt, lohnt sich häufig ein Blick in den Hundenapf. Viele Stoffe beeinflussen den Organismus des Hundes, da ist es wie beim Menschen auch. Das schlägt sich dann gesundheitlich nieder. Damit der Körper optimal funktionieren kann, braucht er dafür bestimmte Nährstoffe. Zudem verändert sich dadurch auch das Verhalten und Befinden.

Wie sich Probleme äußern können

Ein minderwertiges Futter kann Stress durch Mangel erzeugen. Eine sichtbare Reaktion können da unterschiedliche physische Auffälligkeiten wie zum Beispiel Aggressivität, Unruhe oder Abgeschlagenheit sein. In minderwertigem Futter fehlen häufig wichtige Bestandteile. Das ist kurzfristig nicht unbedingt ein Problem, aber langfristig kommt es eben zu einer Mangelernährung des Tiers. Und das kann den Hundekörper in einen andauernden Stresszustand versetzen. Außerdem sind einige angebotene Futter mit chemischen Stoffen gestreckt. Häufig findet man da in den Regalen der Supermärkte Sorten, die mit Konservierungsmittel und Farbstoffen versehen sind. Darauf kann dann der Hundeorganismus negativ ansprechen.

Viele Ursachen und Symptome für Stress bei Hunden

Man sieht, Ursachen für Stress sind vielfältig und Stress zeigt sich unter Umständen auch bei jedem Hund anders. Stress kann sich durch Verspannungen in der Muskulatur zeigen oder aber auch durch Nervosität und Hyperaktivität. Bei manchen sind es Magen- und Verdauungsprobleme oder eine generelle Anfälligkeit für Krankheiten. Einige wiederum sind ständig müde oder umgekehrt, oft rastlos und unruhig.

Wie mit gestressten Hunden richtig umgehen?

Wenn ein Hund ein auffälliges und gestresstes Verhalten zeigt, kann es an falscher oder schlechter Erziehung oder auch an Über- und Unterforderung liegen. Wichtig ist, den Stress beim Hund zu erkennen. Denn, wer gelernt hat dies zu erkennen, der kann auch dabei helfen, damit fertig zu werden. Stress kann sich durch auffälliges Hecheln, Haaren und Schuppen äußern. In vielen Situationen liegt es am Menschen, das zu erkennen und dafür zu sorgen, dem Hund richtig beizustehen. Das kann die aufmunternde Stimme sein die beruhigt oder lobt. Hauptsache man hilft dabei, dass sich der Hund in einer bestimmten Situation entspannen kann. Wer sich alleine dafür zu unsicher fühlt, sollte sich am besten professionelle Hilfe (Hundetrainer) zur Hilfe nehmen.

Wenn der Verdacht besteht, dass das auffällige Verhalten mit dem Futter in Verbindung liegt, kann man ähnlich, wie bei einer Allergie mit einer Ausschussdiät vorgehen. Dabei sollte mit Futterbestandteilen begonnen werden, die der Hund vorher so noch nicht hatte. Später fügt man dann nach und nach Weitere hinzu. Mit der Methode kann man erkennen, welche Stoffe das Problemverhalten auslösen. Dadurch erhält man die Möglichkeit, Alternativen zu finden. Das richtige Futter zu finden, bedeutet dann schon etwas Mühe zu investieren. Dabei kann der Blick auf die Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung schon sehr helfen. Wenn man weiß, worauf man achten muss, erkennt man recht schnell, ob Anbieter auf chemische Zusätze verzichten und, ob sie keine minderwertigen Nahrungsbausteine verarbeiten.

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