Mit dem Hund in den Urlaub

Urlaub mit dem Hund

Für Hundebesitzer ist das Verreisen mit Hund selbstverständlich. Schließlich ist er ein festes Mitglied der Familie. Trotzdem muss der Urlaub so abgestimmt werden, dass die Mitnahme des Vierbeiners problemlos und ohne Stress erfolgen kann. Die folgenden Tipps zeigen euch worauf es beim Urlaub mit dem Hund ankommt und welche Faktoren ihr im Vorfeld überprüfen solltet.

Das richtige Urlaubsziel
Bevor sich Familien für ein bestimmtes Urlaubsziel entscheiden, müssen sie sich Gedanken darüber machen, wie viel Stress sie dem Hund zumuten können. Das hängt natürlich auch von der Gewohnheit des Hundes ab, denn wenn dieser bereits das Verreisen gewöhnt ist, dann sind auch etwas längere Anreisezeiten kein Problem. Trotzdem müssen alle wichtigen Utensilien, wie Spielzeug und Körbchen, natürlich mit auf Reise. Plant ihr wiederum eine Flugreise, dann müsst ihr euch im Klaren darüber sein, dass der geliebte Vierbeiner bei einem Körpergewicht von über acht Kilogramm im Frachtraum mitreisen muss. Diese Variante ist kaum zu empfehlen, denn je schonender und angenehmer die Reise für den Hund gestaltet wird, desto stressfreier ist das Ganze natürlich.

Die Unterkunft
Grundsätzlich gibt es in diesem Bereich zunächst keine Grenzen. Von Campingplatz bis Ferienwohnung ist alles möglich, vorausgesetzt Haustiere sind dort auch erlaubt. Inzwischen gibt es im Internet aber auch die Möglichkeit gezielt nach hundefreundlichen Unterkünften zu suchen. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Ausstattung der Unterkunft. Ideal ist Laminat oder Fließboden. Zusätzlich muss auch ausreichend Platz für den Auslauf des Hundes vorhanden sein.

Allgemeines zur Planung
Wenn die Unterkunft und das Ziel feststehen, dann geht es mit den grundsätzlichen Vorbereitungen weiter. Dazu gehört ein Besuch beim Tierarzt, um Kontrollen nachzuholen und Krankheiten auszuschließen. Für die Reise sollte man außerdem eine Hausapotheke zusammenstellen, damit der Vierbeiner auch im Notfall versorgt ist. Wenn eine Reise ins EU-Ausland geplant ist, dann muss man den EU-Heimtierausweis mitführen, damit der Hund im jeweiligen Land registriert werden kann.

Flugreisen mit Hund
Wie bereits erwähnt ist eine Flugreise mit Hund sehr stressig und daher nicht besonders zu empfehlen. Wenn es aber nicht anders geht, dann lassen sich mit einer guten Planung ein paar Flugstunden trotzdem gut überstehen. Wichtig ist im Vorfeld besonders das Körpergewicht des Hundes. Daher gilt: Vorher den Vierbeiner unbedingt wiegen! Kleine Hunde bis zu einem Körpergewicht von acht Kilogramm dürfen im Passagierraum mitfliegen. Alle anderen werden im Frachtraum transportiert! Bei der Wahl der Transportbox solltet ihr schon darauf achten, dass dieser genug Platz bietet, damit der Hund während der Reise bequem liegen kann. Je mehr sich der Hund bereits an den Korb gewöhnt hat, desto stressfreier wird für ihn auch die Reise.

Weitere nützliche Tipps fürs Fliegen
Ungefähr zwölf Stunden vor Reisebeginn solltet ihr den Hund nicht mehr füttern, damit er im Flugzeug nicht erbrechen kann. Wenn die Reise allerdings etwas länger dauert, dann kann der Hund ruhig zwischendurch Trockenfutter fressen. Tipp: Den Wasserbehälter mit Eiswürfeln füllen, so kann kein Wasser beim Transport auslaufen und der Hund hat später etwas zu trinken. Nach dem Flug ist es wichtig, sich über die Ausgabestelle zu informieren, damit der Hund nur so lange allein ist wie notwendig.
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Kommentare


Chris schrieb am 28.03.2012 - 18:33 Uhr
Es ist schön einen Hund als Begleiter zu haben. Die Verantwortung MUSS von allen getragen werden. Überlegt man sich, dass es auch mal Zeiten gibt in denen weniger Zeit für den Hund da ist, freut man sich wenn ein anderer in der Familie etwas mit dem Hund unternimmt. Wenn der Bruder den Hund nicht haben möchte, ist es eine Sache. Alle anderen sollten aber einverstanden sein, auch mal Gassi zu gehen.
Hans-Peter Müller schrieb am 11.08.2011 - 18:33 Uhr
In den malerisch schönen Boddengewässern in der Region Stralsund Greifswald Usedom kommt es im Sommer öfter zur Belastung des Wassers durch Cyanobakterien, auch als Blaualgen bezeichnet. Relevant für Hundebesitzer sind nicht die auf Lufaufnahmen erkennbaren großen Algenteppiche in der freien See sondern die in windgeschützten Buchten verweilenden Bestände. Hier gehen Hunde gern baden holen gegebenenfalls Stöckchen oder Spielzeug aus dem Wasser und trinken nicht selten auch davon , da die Boddengewässer nur einen sehr geringen Salzgehalt haben. Dieses Wasser ist bei vermehrter Trübung durch Cyanobakterien für Hunde lebensgefährlich. Die sehr uneinheitliche Gruppe der Cyanobakterien produziert eine Reihe von starken Nerven- oder Lebergiften. Die Gifte wirken innerhalb weniger Stunden, innerhalb eines Tages kann die Leber fast funktionslos werden. Betroffene Hunde zeigen meist nur leichtes Erbrechen und werden dann sehr schnell müde, fast letargisch. Dies sind ganz ernste Alarmzeichen. Wer seinem Hund eine Chance geben will darf keine Zeit verstreichen lassen!
Im Raum Greifswald sind kürzlich vier Fälle bekannt geworden. Zwei Hunde verstarben in kürzester Zeit. Die Behandlung ist nach entsprechender Labordiagnose kompliziert und äusserst kostspielig. Trotz bester Bemühungen ist der erfolg meist niocht garantiert. Deshalb gilt:

[b]Dringende Ratschläge für alle Hundebesitzer:[/b]
• Halte deinen Hund fern von trübem insbesondere blaugrün verfärbtem Boddenwasser
• beobachte deinen Hund genau nach einem Besuch am Wasser
• Wenn er erbricht, verabreiche sofort größere Mengen Aktivkohle (sollte man in Sommer in der Notapotheke für Hunde mit sich führen).
• Dies ist eine ganz wichtige Schutzmaßnahme. Aktivkohle kann die von den Bakterien gebildeten Gifte binden und unschädlich machen.
• danach kontaktiere [u]sofort[/u] einen Tierarzt!
Der Verlauf der Erkrankung ist relativ schnell. [u]Es gilt, keine Zeit zu verlieren![/u]

Unseren eigenen Notfall könnt ihr unter [b]http://peter-kayak4you.blogspot.com/[/b] verfolgen.
Dies soll keine Panikmache sein aber eine sehr ernste Warnung. Unser Hund hatte viele JAhre Glück am Wasser. Jetzt kämpft sie mit dem Leben.
mustafa schrieb am 09.07.2011 - 17:11 Uhr
vielleicht wenn wir einen wohnung kaufen können kaufe ich einen kleinen hund
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