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Arbeits- und Gebrauchshunde

Hunde bei der Arbeit:
Einsatzgebiete und Aufgaben

Bestimmte Hunderassen sind für den Einsatz als Arbeitshund besonders geeignet. Hierbei ist die Eignung des Hundes als Gebrauchshund, aber auch eine entsprechende Eignung des Hundehalters ausschlaggebend. Der Hund muss zur Arbeit passen, einen Dackel beispielsweise als Blindenhund ausbilden zu wollen, entbehrt jeder Grundlage.

Die Größe des Hundes muss auf die Anforderungen der Hundearbeit abgestimmt sein. Angeborene Fähigkeiten werden in der Hundeausbildung herauskristallisiert und weiter gefördert, sodass dem Hund durch spielerische Erziehungselemente die Arbeit nahe gebracht wird.

Wie auch die angeborenen Talente, so ist der Charakter des Hundes entscheidend für eine solide Hundeausbildung. Ein Hund, der von sich aus gerne mitarbeitet, nervenstark und von ruhigem Charakter ist, hat nach dem Besuch der Hundeschule sicherlich alle Voraussetzungen, Begleithund, Spürhund, Wachhund oder Drogenhund zu werden.

Als Begleithunde gelten die Hunde, deren Hauptaufgabe darin besteht, ihren Halter zu führen und zu unterstützen, zum Beispiel Blindenhunde oder Gehörlosenhunde. Diese Hunde müssen eine bestimme Begleithundprüfung bestehen um als Begleithund zugelassen zu werden. Diese Prüfung ist außerdem Bedingung für die Teilnahme an weiteren Hundesportarten wie Agility und Obedience.

Wachhunde werden dazu trainiert, ein bestimmtes Revier zu bewachen und dieses gegebenenfalls zu verteidigen. Da Territorialverhalten alle Hunde genetisch prägt, ist der Einsatz als Wachhund bei den meisten Hunden möglich.

Bei Spür- und Drogenhunden werden in der Ausbildung besonders der ausgeprägte Geruchssinn des Hundes, sowie sein natürlicher Trieb zum Spielen genutzt, um dem Hund anzutrainieren, Drogen aufzuspüren und seinem Hundeführer anzuzeigen, wo sich diese befinden. Sprengstoffspürhunde werden auf dem selben Weg ausgebildet, nur der Geruchsstoff ist ein anderer.
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