So läuft es rund: VIER PFOTEN gibt Tipps zum Fahrradfahren mit Hund

   So läuft es rund: VIER PFOTEN gibt Tipps zum Fahrradfahren mit Hund

Foto: © VIER PFOTEN

  Bei nachstehendem Text handelt es sich um eine Pressemeldung der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. Weitere Informationen findet Ihr am Ende des Artikels.

Hamburg, 18. Juni 2021  Sommer, Sonne, Fahrradfahren. Das kann man genauso gut auch mit seinem Hund genießen. Doch nicht jeder Vierbeiner ist dafür geeignet, am Rad laufen. Die internationale Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN erklärt, worauf man bei dem gemeinsamen Radsport mit Hund achten sollte.

Fahrradfahren ist gesund, hält fit und macht Spaß. Da geht es vielen Hunden wie uns. Damit das Laufen am Rad für das Tier auch ganz sicher zum Vergnügen und nicht zur Tortur wird, sollte man den Sport aber nur mit einem ausgewachsenen, gesunden Hund ausüben. „Für Welpen, Junghunde, Senioren, übergewichtige Hunde, sehr kleine und sehr große und schwere Hunde ist eine gemeinsame Radtour nicht geeignet. Im ungünstigsten Fall können sie sogar gesundheitliche Schäden davontragen. Auch kurzköpfige Rassen wie Französische oder Englische Bulldoggen und selbstverständlich Hunde mit Vorerkrankungen sollte man nicht am Rad führen“, sagt Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass der Hund dem Sport gewachsen ist, sollte ihn vorher vom Tierarzt durchchecken lassen.

Langsamer Einstieg
Der Hund muss sich erst daran gewöhnen, am Rad zu laufen. Für den Anfang sollte man daher das Fahrrad nur neben dem Hund herschieben. Ist er mit dem Gefährt vertraut und entspannt, kann man aufsteigen und langsam die ersten Meter machen. Zu Beginn sollte man möglichst auf Feldwegen oder in verkehrsberuhigten Zonen gemeinsam Radeln. Vorbeifahrende Autos können den Hund ablenken oder erschrecken. „Der Hund sollte immer auf der rechten Seite laufen, geschützt vor dem Straßenverkehr. Außerdem sollte man die Leine an einem Brustgeschirr befestigen und nicht am Halsband“, so VIER PFOTEN Expertin Sarah Ross. „Das Fahrradfahren kann nicht die täglichen Gassi-Runden ersetzen, denn Hunde wollen auch schnüffeln und sich erleichtern. Bei einer längeren Radtour sollte man deshalb immer mal wieder stoppen und dem Hund eine Pause gönnen.“ Um sein Tier nicht zu überfordern, ist es ratsam, Distanz und Tempo nur langsam zu steigern.

Ist der Hund zum Laufen am Rad ungeeignet, kann er trotzdem bei der nächsten Radtour dabei sein. Kleinere Hunde fahren in speziellen Fahrradkörben mit, größere Hunde können in kleinen Anhängern als Beifahrer mitgenommen werden. Aber auch hier gilt: Der Hund muss sich schrittweise an das Gefährt gewöhnen, damit er sich auch darin wohlfühlt.

Hitze meiden
Gerade im Sommer kann das Laufen am Rad auch für gesunde und gut trainierte Hunde zur Strapaze werden. Bei besonders hohen Temperaturen können sich Hunde auf dem Asphalt sogar die Pfoten verbrennen. Ist es zu heiß, sollte man also besser ganz auf den Sport verzichten. Kürzere Touren kann man in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.

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