Wuff: Mein erster (Hunde-)Schultag

   Wuff: Mein erster (Hunde-)Schultag

Foto: AGILA_AdobeStock_Christian Müller

  Bei nachstehendem Text handelt es sich um eine Pressemeldung der AGILA Haustierversicherung. Weitere Informationen findet Ihr am Ende des Artikels.

So bereiten sich Halter auf den Start in der Hundeschule vor

Hannover, 10. September 2020. Seit Anfang September heißt es in allen deutschen Bundesländern wieder: Schulbank drücken. Vor allem für viele Erstklässler stand mit der Einschulung ein besonderes Highlight an. Auch viele frischgebackene Hundehalter im Erwachsenenalter erleben mit ihren neuen tierischen Mitbewohnern meist einen ersten Schultag: Und zwar den in der Hundeschule! Doch bevor die Vierbeiner das kleine Hunde-Alphabet erlernen, müssen sich Halter zunächst einmal entscheiden: Welche Hundeschule ist für uns die Richtige? Die AGILA Haustierversicherung hat dafür einige hilfreiche Aspekte zusammengestellt.

Persönliches Beratungsgespräch: „Bei der großen Auswahl fällt die Entscheidung oftmals nicht leicht. Vor allem, wenn Besitzer mit diesem Thema noch nicht in Kontakt waren“, erklärt Martin Grandt, Tierverhaltens-therapeut aus Speyer. Gerade für unerfahrene Halter bietet es sich an, ein Beratungsgespräch bei verschiedenen Hundeschulen in Anspruch zu nehmen. In einem solchen Gespräch können sie ihre Vierbeiner beschreiben und abklären, auf welchem Stand sich die Tiere befinden. Zudem erfahren sie mehr über die Qualifikationen der potenziellen Lehrer sowie die Umstände des Trainings. So sollten sich Besitzer zum Beispiel auch nach der Gruppengröße erkundigen. Ist die „Schulklasse“ groß, bleibt Hundetrainern auch weniger Zeit, um ausgiebig auf die einzelnen Schülern einzugehen. Nach Absprache besteht häufig die Möglichkeit, einem Training als Zuschauer beizuwohnen. So können sie bewerten, ob die Gruppendynamik, die Lernatmosphäre und der Trainer zu ihren Bedürfnissen passen. Denn: Das Training sollte eine positive Erfahrung für Zwei- und Vierbeiner darstellen.

Ort und Art des Trainings: Auch weitere Indizien für eine geeignete Hundeschule sind leicht zu erfragen. „Das Training sollte zum Beispiel nicht immer nur auf dem Hundeplatz stattfinden. Die Tiere müssen auch in anderen Umfeldern wie der Stadt oder dem Wald geschult werden“, weiß Grandt. Absolut tabu ist dagegen Gewalt, dazu zählen auch Hilfsmittel wie Würgehalsbänder. „Erleben Halter einen solchen Umgang, sollten sie sich schnell nach einer alternativen Hundeschule umschauen“, so der Tier-verhaltenstherapeut. „Ein guter Trainer zeichnet sich viel mehr durch Ruhe, Fachwissen und Lob aus.“

Individuelle Trainingsmöglichkeiten: Viele Hundeschulen bieten neben dem Gruppentraining Einzelunterricht an. Welche Art des Trainings die Richtige ist, hängt auch von den Tieren ab. „Für besonders ängstliche Hunde kann zum Beispiel das Einzeltraining zunächst die bessere Wahl sein“, erklärt Grandt. „In größeren Gruppen sind sie gegebenenfalls schnell überfordert.“ Der Trainingseffekt kann im Einzelunterricht zudem durchaus intensiver sein, da sich Trainer und Besitzer ganz auf ihren Schüler konzentrieren. Für Halter ist dies eine gute Möglichkeit, die Bindung zu ihren Lieblingen zu stärken. Im Gruppentraining hingegen können Situationen mit anderen Hunden und Menschen besser geübt werden – eine wichtige Lektion für den Alltag. „Oftmals bietet es sich an, in Einzeltrainings eine Grundlage zu schaffen und dann, wenn sich Mensch und Tier sicher fühlen, in das Gruppentraining überzugehen“, empfiehlt Grandt.

Ob nun bei der Wahl der Hundeschule oder der Unterrichtsform: Am Ende müssen die Halter einschätzen, woran sie mit ihren Hunden arbeiten möchten und in welchem Umfeld das am besten funktionieren kann. Haben die Schüler Spaß am Unterricht, gelingt nicht nur der erste Tag in der Hundeschule sondern auch alle weiteren!

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