Er ist im Moment einer der erfolgreichsten Sporthunde und wird wegen seiner außergewöhnlichen Intelligenz, Härte und Mutes verstärkt als Schutzhund, Sporthund oder Polizeihund für unterschiedlichste Verwendungen eingesetzt. Lehrfreudig, sehr sensibel und Familiengebunden mit einem unglaublichen Beschützerinstinkt, sind ebenfalls Charaktereigenschaft.
Ein „Mali“ ist jedoch kein Hund für jedermann. Wenn jemand mit dem Gedanken spielt, sich einen „Mali“ anzuschaffen, sollte er sich die folgenden Zeilen sehr zu herzen nehmen: Malis sind sehr sensible Hunde und dürfen auf keinen Fall mit Gewalt erzogen werden.
Malis sind Stimmungsmesser. Sie können fühlen, ob sich jemand seiner Sache sicher ist, ob er Angst hat, ob er gute oder schlechte Laune hat, usw... Sie passen ihr Verhalten den Launen an und ziehen daraus oft falsche Rückschlüsse. Unter anderen ist dies die Grundlage, ob der Hund einen als Rudelführer anerkennt. Der Maliführer sollte also psychologisch sehr stabil sein, um seinen Hund zuverlässig und charakterfest machen zu können.