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Samojede


Buchempfehlungen









auch bekannt als: Samoiedskaïa Sabaka

Samojede
Bildquelle: Wikimedia Commons / Public Domain
Stockmaß
50 - 60 cm

Gewicht
17 - 30 kg

Farben
weiß, creme oder bisquit

Lebenserwartung
bis 12 Jahre

Funktion
Schlitten- und Begleithund

Gruppe
FCI Nr. 5.1 / 212

Herkunft
Russland





Bildergalerie


(1) - Hunderasse: Samojede, Bildquelle: Stefan Ertl(2) - Hunderasse: Samojede, Bildquelle: Wikimedia Commons / Public Domain
Bildquelle(n): (1) Stefan Ertl | (2) Wikimedia Commons / Public Domain

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Größe
Futter
Fellpflege
Aktivität
Freundlichkeit
Eignung als Wachhund

Eignung für Dressur



Allgemein


Die Rassebezeichnung "Samojede" ist von den Samojeden-Stämmen abgeleitet, die in Nordrussland und in Sibirien beheimatet waren. Die in den südlichen Teilen der genannten Regionen lebenden Stämme verwendeten weiße, schwarze und braune gefleckte Hunde zum Hüten ihrer Rentierherden; in den nördlichen Teilen waren die Hunde reinweiß und sanftmütig und wurden als Jagd- und Schlittenhunde eingesetzt. Die Hunde der Samojeden lebten in enger Beziehung zu ihren Eigentümern; sie schliefen sogar in deren Zelten und wärmten sie.

Der britische Zoologe Ernest Kilbourne Scott verbrachte 3 Monate des Jahres 1889 bei den Samojeden-Stämmen. Bei seiner Rückkehr nach England brachte er einen braunen Rüdenwelpen mit Namen "Sabarka" mit. Später importierte er von der Westseite des urals die cremefarbene Hündin "Whitey Pechora" und aus Sibirien den schneeweißen Rüden "Musti". Diese wenigen Hunde bildeten zusammen mit den Hunden, die von anderen Forschern mitgebracht wurden, den Ursprung des Samojeden der westlichen Welt. Der erste Standard für die Rasse wurde im Jahre 1909 in England erstellt.

Charakter


Freundlich, aufgeschlossen, munter und lebhaft mit sehr gering ausgeprägtem Jagdinstinkt. Keinesfalls scheu oder aggressiv. Sehr gesellig; als Wachhund ungeeignet.

Aufgrund seiner zu selbständigem Handeln neigenden Veranlagung bedarf er in der Jugend einer zwar liebevollen, doch konsequenten Erziehung. Auch ist dabei zu beachten, daß er lernt, nicht alles und jedes grundlos anzukläffen.

Pflege


Er sollte bereits in der Jugend ans Bürsten gewöhnt werden. Normal reicht das einmal pro Woche. Beim jahreszeitlichen Haarwechsel bedarf es jedoch dem einmal täglichen Herausbürsten der losen Haare. Da sich der Samojede auch selbst gut sauber hält, wird er wenig Schmutz hinterlassen.
Von zu häufigem Baden ist unbedingt abzuraten.

Auslauf


Der Samojede benötigt sinnvolle Beschäftigung und regelmäßige Bewegung, mit einem Auslauf nur im Garten ist es nicht getan. Einige längere Spaziergänge pro Tag sind für diesen ausdauernden Hund sehr wichtig.


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