Kommentare
Thoms hat geschrieben:
09.03.2012 - 15:11 Uhr
will ich noch nachtragen, dass man die nicht erziehen sondern nur überzeugen kann. Das hatten bei uns auch einige von uns verschlissene Tiertrainer nicht kapiert, die sich mit ihrem aggressiven Gehabe unseren Kleinen zum Gegner gemacht haben, für einen endete der versuchte Rückenwurf sogar blutig. Es bleibt also nur der Weg über die positive Verstärkung, dieser Hund wägt präzise wie ein Uhrwerk die Vorteile des angebotenen Geschäfts ab. Dann kapiert er aber rasend schnell. Er macht auch Sachen, von denen er ganz genau weiß, dass er sie nicht darf. Unserer bestraft sich sogar selbst, wenn das vorkommt versteckt er sich je nach Schwere der Schuld für eine halbe bis eine Stunde in irgendeinem Büßereckchen, aber dann muss es auch wieder gut sein.
Thoms hat geschrieben:
09.03.2012 - 14:29 Uhr
will ich noch nachtragen, dass man die nicht erziehen sondern nur überzeugen kann. Das hatten bei uns auch einige von uns verschlissene Tiertrainer nicht kapiert, die sich mit ihrem aggressiven Gehabe unseren Kleinen zum Gegner gemacht haben, für einen endete der versuchte Rückenwurf sogar blutig. Es bleibt also nur der Weg über die positive Verstärkung, dieser Hund wägt präzise wie ein Uhrwerk die Vorteile des angebotenen Geschäfts ab. Dann kapiert er aber rasend schnell. Er macht auch Sachen, von denen er ganz genau weiß, dass er sie nicht darf. Unserer bestraft sich sogar selbst, wenn das vorkommt versteckt er sich je nach Schwere der Schuld für eine halbe bis eine Stunde in irgendeinem Büßereckchen, aber dann muss es auch wieder gut sein.
Thomas hat geschrieben:
09.03.2012 - 14:16 Uhr
Unser Rüde ist jetzt 6 1/2 Jahre alt. Wir haben ihn halbtod im Alter von 6 Tagen in einer Mülltonne in Griechenland gefunden, ihn hochgepeppelt und nachause geholt, wo er sich prächtigst entwickelt hat. Alles, was hier steht, stimmt. Diese Hunde sind super charmant, absolut kinderlieb, energiegeladen, aber auch eigenwillig, was ich ihrer bemerkenswerten Intelligenz zuschreibe, haben einen enormen Jagdtrieb (sie treiben "nur", das aber über Stunden, aber sie beißen niemals ein anderes Tier), den ich unserem bis heute nicht abgewöhnen konnte. Sie sind für die Größe sehr gut bemuskelt und unvorstellbar schnell. Sie sind höchst robust - unserer war noch nie krank - und haben ganz extrem feine Sinne und für einen Hund sogar ausgezeichnete Augen. Denen entgeht nix, es wird auch keine Chance ausgelassen, irgendeinen Unsinn anzustellen, was meist mit Essenklauen zusammenhängt, weil sie furchtbar verfressen sind.
Unser Kleiner bewegt sich fast katzengleich. Er hat eine Schulterhöhe von 53 cm und wiegt 20 Kilo und ist aufgrund seiner auffallenden Schönheit die Attraktion im Wald, wo er von den Spaziergängern einen Wegezoll in Form von Streicheleinheiten einfordert, bis die weitergehen dürfen.
Aber er ist ganz sicher kein Anfängerhund!!!!!! Eigentlich gehört er in die Hände eines Jägers, in Griechenland habe ich sie aber auch als sehr fähige Herdenschutzhunde gesehen und unserer hat auch einmal binnen ein paar Minuten als Pimpf von 6 Monaten - von mir ungewollt - eine größere Schafsherde zusammen- und dann in den Stall getrieben, das war echt gekonnt, da hätte wohl sogar ein Border Collie ungläubig geschaut.
Anhand der Bilder meine ich, es handelt sich um einen Ichnilatis, meine Frau meint, es sei ein Spartahund, weil die weißen Fellanteile auf der Brust recht ausgeprägt seien. - Mir ists schnuppe, diese Bracke gibts in ganz vielen Varianten. Ein ganz toller Hund, aber auch sehr anstrengend.
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