auch bekannt als: Fox Terrier smooth
Farben
weiß, schwarz-loh, loh-weiß
Lebenserwartung
12 - 14 Jahre
Herkunft
Großbritannien, 18. Jh.
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Größe
AllgemeinBis 1850 wurden alle Hunde, die Füchse jagten, Foxterrier genannt, später wurde dann die heutige Rasse gezüchtet, die den ausgestorbenen Cheshire- und Shropshire-Terriern aber auch dem Beagle entstammen. Einst hatte der Maler Francis Barraud 1889 den glatthaarigen Foxterrier auf einem berühmten Bild verewigt, auf dem der Terrier dem Wort seines Herrchens lauscht, wodurch der "Fuchsterrier" zu einem Markenzeichen unserer Welt wurde.
Früher wurde er darauf abgerichtet, Füchse auszutreiben und Raubzeug zu vernichten, heute wird der aktive Terrier immer noch für die Jagd gehalten, gibt aber auch einen liebenswerten Familien- und Wachhund ab.
CharakterDer glatthaarige Foxterrier ist ein sehr lebendiger, aufgeweckter Vierbeiner, der sich am besten für ein Leben auf dem Land eignet, da er gerne und problemlos ohne Leine lebt, und auch nachts gerne draußen schläft. Für die Stadt also nicht, für die Familie aber gut geeignet, stellt der Glatthaarfox einen unermüdlichen Kinderhund dar.
Auch ist er intelligent und wachsam, sodass man ihn auch als Wachhund halten kann. Die Erziehung ist allerdings etwas schwieriger, da er manchmal sehr eigensinnig ist und z.B. anderen Hunden mißtrauisch gegenübersteht.
PflegeSein Fell ist kurz und braucht daher nur Pflege mit einem Ledertuch.
AuslaufAuslauf mag dieser Terrier am liebsten in seinem unmittelbaren Lebensraum, sprich: in einem großen Garten oder auf dem Land, wo er sowohl Wärme als auch Kälte gut ertragen kann.
Kommentare
Maria hat geschrieben:
22.05.2010 - 16:02 Uhr
Habe auch einen Glatthaarfox. Er fordert nicht unbedingt 2-3 Stunden Auslauf, er ist sehr wachsam und lebendig. Freut sich, wenn er im Garten sein kann (allerdings sehr großer Garten, in dem er genug zu tun hat- viele Vögel, Igel, Katzen usw.). Natürlich am liebsten mit Herrchen und Frauchen zusammen, die mit ihm Ball spielen. Die Erziehung ist nicht ganz so einfach (habe schon andere Rassen gehabt, die nicht so ihren eigenen Kopf hatten). Konsequenz ist daher unbedingt erforderlich und wie Martina schon schreibt, Härte bringt da nicht viel. Aber manchmal muss auch das sein. 4-6 Stunden kann mein Fox auch allein sein. Er ist auch gut erzogen, kann ohne Leine gehen. Allerdings begrüßt er alle Leute, auch die, die er eigentlich gar nicht kennt. Die Verträglichkeit mit anderen Hunden ist nicht immer so gegeben. Er ist immer zu einer kleinen Rauferei bereit. Macht gerne Unterordnung auf dem Hundeplatz und liebt auch Agility. Fellpflege muss schon sein, da der Fox stark haart. Tägliches Bürsten und gelegentliches Baden (vor allem wenn er sich mal wieder irgendwo gewälzt hat) muss sein. Alles in allem eine ausgesprochen empfehlenswerte liebe und sehr anhängliche Hunderasse, die man leider viel zu selten sieht.
Martina hat geschrieben:
05.11.2009 - 17:56 Uhr
Hi, habe einen Glatthaarfox. Er ist sehr aktiv, kann aber auch ganz ruhig auf seinem Platz liegen. Er ist kein Hund für Langweiler. Fordert jeden Tag ausgiebigen Auslauf, unter 2-3 Stunden ist nichts zu machen. Er will gefordert werden, im Spiel und im Kopf. Die Erziehung ist relativ einfach wenn man bedenkt konsequent zu sein aber nicht körperlich hart. Foxi´s sind sehr sensiebel, anschreien bringt gar nichts, auch mit einem Klapp´s kommt man nicht zum gewünschten Erfolg, da erreicht man nur das Gegenteil. Mal 4-5 Stunden alleine bleiben ist auch kein Problem, solang man sich dann voll und ganz auf ihn konzentriert. Meiner ist jedefalls gut Erzogen, freilauf ohne Leine ist überall möglich. Versteht sich sehr gut mit allen Hunden, egal ob groß oder klein.
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