Vertrauen schaffen

Vertrauen schaffen

Grundsätzlich sollte ein Welpe frühzeitig daran gewöhnt werden, sich auch von fremden Personen am ganzen Körper anfassen zu lassen. Dies kann vor allem bei späteren Tierarztbesuchen sehr hilfreich sein. Ebenso wichtig wie die körperliche Untersuchung ist das frühzeitige "Vertraut-Machen" mit ungewohnten Dingen und Umgebungen. Das Ziel sollte ein angstfreier Hund sein, der freudig und willig seinem Besitzer folgt und zwar in jeder Situation.

Um den Welpen auf tierärztliche Untersuchungen vorzubereiten, sollte der Hundebesitzer seinen Welpen täglich streicheln. Auch das Untersuchen von Ohren, Maul, Pfoten und Schwanz kann so in gewohnter Umgebung bereits durch den Besitzer erfolgen. Lässt sich der Welpe von uns nun überall ohne Scheu berühren, so bitten wir Freunde und Bekannte, in gleicher Weise mit unserem Welpen vorzugehen. Bereits nach kurzer Übungsphase wird er sich willig von verschiedenen Personen berühren lassen und der Besuch beim Tierarzt kann ganz entspannt erfolgen.

Die Konfrontation mit Alltagsgegenständen sollte ebenfalls so früh wie möglich einsetzen. Verschiedene Geräusche und alle möglichen Gegenstände müssen dem Hund bereits im Welpenalter vertraut sein, um spätere Scheureaktionen zu vermeiden. Hierbei gilt jedoch, den Welpen langsam und vorsichtig an die neue Umgebung heranzuführen. Anstatt direkt in der viel befahrenen Innenstadt einen Spaziergang zu planen, ist es besser, die Übung an einer wenig befahrenen Landstraße zu beginnen. Die neuen Erfahrungen dürfen hierbei nicht als Bedrohung empfunden werden, eine langsame Steigerung ist daher ratsam.

Auch die Gewöhnung an Gegenstände mit unterschiedlicher Größe (Plane, Regenschirme, Rollschuhe) und Lautstärke (Haarföhn, Staubsauger, Rasenmäher), muss so früh wie möglich erfolgen. Je eher und je mehr unser Hund bereits im Welpenalter kennen lernt, desto einfacher gestaltet sich das spätere Zusammenleben. Das Ziel sollte ein neugieriger, nervenstarker und angstfreier erwachsener Hund sein, der seinem Besitzer bedingungslos vertraut.
Wann soll der Hund mit dem lernen anfangen

Richtiger Zeitpunkt

Die Hundeerziehung beginnt bereits dann, wenn der Hund noch ein Welpe ist.
Hund nicht überfordern

Nicht überfordern

Welpen sind Hundebabies und in Punkto Ausbildung genauso zu behandeln wie Kleinkinder.
Klare Ansagen

Klare Ansagen

Ein Hund braucht von Anfang an klare Regeln und ein beständiges Umfeld.

Rudelführer werden

Rudelführer werden

Um als Rudelführer akzeptiert zu werden, erwartet ein Welpe Führungsqualitäten von uns.
Lob und Strafe

Lob und Strafe

Im richtigen Moment loben und strafen: Hunde lernen durch Erfahrung.
Unarten des Welpen

Unarten des Welpen

Welpen haben oft ihren eigenen Kopf. Hier gilt es, gezielt anzusetzen.


Kommentare


Jörg Miethe schrieb am 29.01.2017 - 19:54 Uhr
Unser Welpe ist 4 Monate alt. Er bleibt schon alleine zu hause und verhält sich still.
Wir haben ein großes Problem mit im Gassie zu gehen, er will nicht an der leine laufen. Zu Hause liegt er ständig im Körbchen auf dem Sofa. Ich muß aber dazu noch sagen er ist jetzt 4 Tage von seiner Mutter weg. Was können wir tun damit es klappt.
Anna schrieb am 04.06.2015 - 07:37 Uhr
Das sind wohl die größten Quatschtipps.
Ein Hund braucht keinen Rudelführer - er braucht einen Partner!
Lenabär schrieb am 29.12.2012 - 13:36 Uhr
Ich vinde ihr macht das sehr gut ich bin schon sehr weit mit meine welpen gekommen!!!!
Und jeden Tag komme ich ein stückchen weiter!!!:)
Macht weiter so!!:)


Liebe Grüße
Lenabär!
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